Ormenis nobilis (L.) Gay

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 552

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/5D578E10-F160-54D5-DE69-0739FAF93C76

treatment provided by

Donat

scientific name

Ormenis nobilis (L.) Gay
status

 

Ormenis nobilis (L.) Gay

( Anthemis nobilis L. , Chamaemelum nobile [L.] All.)

Römische Kamille, Edelkamille

Ausdauernd, mit dünnem Rhizom und sterilen Sprossen; 10-40 cm hoch; aromatisch riechend. Stengel meist aufsteigend, zerstreut bis dicht filzig behaart, verzweigt. Blätter kahl bis ziemlich dicht behaart, meist unregelmäßig 2 - 3fach fiederteilig; Abschnitte sehr schmal ( fadenförmig). Köpfe im Durchmesser 2-2,5 cm. Hüllblätter filzig behaart. Boden des Blütenkopfes kegelförmig aufgewölbt, nicht hohl. Spreublätter stumpf, oben behaart, gefranst. Zungenförmige Blüten weiß, 0,6-1 cm lang (gelegentlich bei Kulturformen auch die innern Blüten zungenförmig). Früchte ca. 1 mm lang, kahl. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus botanischen Gärten (Suzuka und Koriba 1949).

Standort. Kollin. Mäßig feuchte, lockere Sandböden. Weinberge, Wegränder, Schuttplätze.

Verbreitung. Westmediterrane Pflanze: Südwesteuropa (nord- und ostwärts bis Südengland, Belgien und Mittelfrankreich); Nordwestafrika, Azoren. Im übrigen Europa gelegentlich angepflanzt und wie auch in Nordamerika zum Teil verwildert. - Im Gebiet: Dép. Jura (Bresse), sonst kaum einheimisch, gelegentlich als Medizinalpflanze in Gärten kultiviert und selten verwildert oder adventiv, so besonders im Elsaß, im Comerseegebiet und in den südlichen Bergamasker Alpen.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hemiptera

Family

Flatidae

Genus

Ormenis