Rumex alpinus L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 725

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

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https://treatment.plazi.org/id/6D1EF8CB-FD2C-B6B4-EB85-EB4723849D2C

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Donat

scientific name

Rumex alpinus L.
status

 

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Alpen-Ampfer

Bis 2 m hoch. Stengel einzeln oder wenige, etwa von der Mitte an verzweigt. Grundständige Blätter sehr groβ, im Umriβ oval oder rundlich, bis 50 cm lang, 1-1 ½ mal so lang wie breit, am Grunde tief herzförmig, am Rande oft wellig, alle Blätter lang gestielt. Seitenäste des Gesamtblütenstandes reich verzweigt, aufrecht; Fruchtstand deshalb groß, dicht und kolbenartig zusammengezogen. Blüten zwitterig. Äußere Perigonblätter den innern anliegend. Innere Perigonblätter länger als breit, zur Fruchtzeit 4-5,5 mm lang, ganzrandig oder unregelmäßig geschweift gezähnt, nie mit Schwielen, rotbraun. Reife Frucht gelbbraun, glänzend, 2,5 - 3 mm lang. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 20: Material aus botanischen Gärten (Kihara und Ono 1926, Jaretzky 1928, Takenaka 1941), aus den Zentralpyrenäen (Larsen 1954a).

Standort. Subalpin, seltener montan und alpin. Bestandbildend auf feuchten, überdüngten Alpweiden um Alphütten und auf Lägerstellen. Rumicetum alpini Beg. 1922. Auch vereinzelt in Hochstaudenfluren (dort wahrscheinlich der ursprüngliche Standort).

Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze: Nordspanische Gebirge, Pyrenäen, Plateau Central, Apennin, Alpen, Vogesen, Schwarzwald, Erzgebirge, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel, ostwärts durch Gebirge Kleinasiens bis in den Kaukasus; in Schottland, Nordamerika und auf Java eingebürgert. Verbreitungskarte von Meusel (1964). - Im Gebiet: Alpen, Vogesen, Schwarzwald, im Jura angepflanzt ( früher oft als Silagepflanze für Schweinefutter kultiviert); häufig.

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