Achillea Clavenae L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 560

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/7054EAEE-9923-8535-046E-67A7E6959D4B

treatment provided by

Donat

scientific name

Achillea Clavenae L.
status

 

Achillea Clavenae L.

Bittere Schafgarbe

Ausdauernd, mit weitverzweigtem Rhizom und sterilen Blattrosetten; 10-25 cm hoch. Stengel aufrecht, einfach, anliegend und seidig behaart (Haare ca. 0,5 mm lang). Blätter im Umriß 2 - 3mal so lang wie breit, unregelmäßig bis nahe an den Mittelnerv fiederteilig, jederseits mit 3 - 6 1,5 - 5 mm breiten, ganzrandigen oder 2 - 5zipfligen Abschnitten und 2 - 5 mm breitem, geflügeltem Mittelnerv, beiderseits anliegend und seidig behaart. Köpfe im Durchmesser 1-1,8 cm, 3-20 je Stengel. Hülle 6-8 mm lang. Hüllblätter behaart, dunkelbraun berandet. Spreublätter kahl oder mit einzelnen Haaren. Zungenförmige Blüten 5-9, weiß; ausgebreiteter Teil länger als die Hülle. Früchte ca. 2 mm lang. - Blüte: Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Ohne Herkunftsangabe (Chiarughi 1927), aus Griechenland ( var. integrifolia Hal. ) (Contandriopoulos und Martin 1967).

Standort. Alpin, seltener subalpin. Steinige, kalkreiche Böden. Felsen, Felsschutt, steinige Weiden.

Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Ostalpen ( westwärts bis Luganersee und Bayern; isoliert im Aostatal?), westliche Gebirge der Balkanhalbinsel ( südwärts bis zum Pindus und Serbien). Verbreitungskarte von Merxmüller (1952). - Im Gebiet: Südliches Tessin und Comerseegebiet (von den Denti della Vecchia und vom Monte Generoso ostwärts), Bergamasker Alpen, Stilfser Joch, Zielalpe bei Meran, Aostatal (Courmayeur, unsichere Angabe).