Silene vallesia L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1972, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 1. Pteridophyta bis Caryophyllaceae (2 nd edition): Registerzuband 1, Birkhaeuser Verlag : 782

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.291815

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/797F118B-9548-7DD3-6108-49EA8E35E306

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Donat

scientific name

Silene vallesia L.
status

 

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Walliser Leimkraut

Ausdauernd, mit langem, dünnem, verzweigtem Rhizom und sterilen Trieben; 5-20 cm hoch; drüsig behaart (Haare etwa 0,1 mm lang); mit zwittrigen Blüten. Stengel aufsteigend, wenig verzweigt, klebrig. Blätter lanzettlich, bis etwa 5 cm lang, 4-10mal so lang wie breit. Blüten zu 1-3 je Stengel, gestielt. Kelch 18-28 mm lang, weißlich, mit 0,1-0,5 mm langen Drüsenhaaren, mit 10 grünen oder roten Nerven; Kelchzähne etwa ⅙ so lang wie der verwachsene Kelchteil. Kronblätter 28-35 mm lang, oberseits rosa, unterseits rot, vorn wenig tief 2teilig, mit ovalen Zipfeln, am Schlundeingang ohne Borsten, mit 2teiliger, etwa 2 mm hoher Schuppe. Griffel 3. Kapsel 10-15 mm lang, sich mit 6 abstehenden Zähnen öffnend, im Kelch gestielt; Stiel ½ bis fast so lang wie die Kapsel. Samen etwa 1 mm im Durchmesser. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 48: Ohne Herkunftsangabe des Materials (Blackburn 1928), aus dem Wallis (FAVARGER, mündlich).

Standort. Montan und subalpin. Lockere, steinige, meist kalkarme Böden in wärmeren Lagen. Felsen, Schutthänge, Weiden.

Verbreitung. Westalpin-apenninische Pflanze: Westalpen ( ostwärts bis Simplon und Vicenza in Venetien), mittlerer Apennin. - Im Gebiet: Savoyen (Haute Maurienne), Wallis (besonders Südkette), Aostatal, Valsesia; nicht häufig.

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