Centaurea alpina L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 439

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/79E6EC7B-02B5-0B44-28E9-119CC33935A0

treatment provided by

Donat

scientific name

Centaurea alpina L.
status

 

Centaurea alpina L.

Südliche Flockenblume

Ausdauernd, mit holzigem, im obern Teil dicht büschelig behaartem Rhizom; 40-100 cm hoch. Stengel aufrecht, einfach oder oben in wenige, 1 köpfige Äste geteilt, fast rund, kahl. Blätter kahl, blaugrün, 1fach gefiedert, mit lanzettlichen, ganzrandigen oder gezähnten Abschnitten. Hülle zylindrisch bis eiförmig, 2,2-2,5 cm lang und 1,6-2 cm dick. Hüllblätter grün, mit 5 dunklen Nerven, 4-5 mm breit, die äußern stumpf, ohne deutliches Anhängsel, mit schmalem, trockenhäutigem, braunem Rand, die innersten mit kleinem, rundlichem Anhängsel. Kronen hellgelb, die randständigen nicht vergrößert. Früchte 6-9 mm lang, braun, kahl (im Gebiet nur noch bei C. solstitialis [Nr. 12] und C. Calcitrapa [Nr. 13] kahl), oben mit undeutlichen Querrippen. Pappus braun, doppelt, der äußere Pappus aus 2-5 mm langen Borsten, der innere aus 10 ca. 1 mm Jangen Schuppen bestehend. - Blüte: Frühsommer.

Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen.

Standort. Kollin und montan. Steinige, kalkreiche Böden in halbschattigen Lagen. Föhrenwälder, Waldlichtungen.

Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze ( südlich): Sierra de Sagura, Sierra de Cabrilla, Südalpen, Gebirge der Balkanhalbinsel (Porim, Ogradjonica). - Im Gebiet: Domodossola (alte unbestätigte Angaben).