Helianthus annuus L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 519

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/7ADCF0F1-58BF-85C7-FA62-598762939221

treatment provided by

Donat

scientific name

Helianthus annuus L.
status

 

Helianthus annuus L.

Einjährige Sonnenblume

1 jährig, mit Pfahlwurzel; 0,6 bis über 3 m hoch. Stengel meist einfach, 2 - 7 cm dick, rauhhaarig (mehrzellige, wei&szlige Haare). Blätter (mit Ausnahme der untersten) wechselständig, herzförmig, wenig tief und spitz gezähnt ( Zähne nach vorn gerichtet), beiderseits rauhhaarig, 7 - 15 cm breit. Köpfe einzeln oder wenige, nickend. Hüllblätter dachziegelig angeordnet, lanzettlich, rauhhaarig. Boden des Blütenkopfes flach. Scheibe mit den röhrenförmigen Blüten im Durchmesser 5 - 30 cm. Zungenförmige Blüten meist gelb, 20-70, 6 - 10 cm lang und bis 2 cm breit; innere, röhrenförmige Blüten rotbraun, seltener gelb, sehr zahlreich; Früchte 8 - 15 mm lang, grau, oft schwarz gestreift, dicht kurzhaarig, mit 2 Borsten. - Blüte: Später Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 34: Material aus Kulturen (Geisler aus Darlington und Wylie 1955), aus Amerika (Heiser 1949); zahlreiche weitere Autoren zusammengestellt von Löve und Löve (1961).

Standort. Kollin. Lockere, nährstoffreiche Böden in warmen Lagen. Bahndämme, Wegränder, Schuttplätze.

Verbreitung. Nördamerikanische Pflanze; heute fast in allen Teilen der Welt kultiviert und gelegentlich verwildert. - Im Gebiet als Zierpflanze, seltener als Ölfrucht- oder Futterpflanze angebaut und selten verwildert.