Achillea

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 560

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/7BA9050B-2C93-8A67-AA79-BEC2EE74B2CB

treatment provided by

Donat

scientific name

Achillea
status

 

Achillea Ptarmica L.

( Ptarmica vulgaris DC. )

Sumpf-Schafgarbe, Wilder Bertram

Ausdauernd, mit dünnem kriechendem Rhizom; 30 - 80 cm hoch. Stengel aufrecht, einfach, seltener verzweigt, unten kahl, oben zerstreut und kraus behaart. Blätter schmal lanzettlich, 6 - 20mal so lang wie breit, ungeteilt, fein gezähnt ( Zähne nach vorn gerichtet), kahl bis zerstreut behaart. Köpfe im Durchmesser 1,2-1,7 cm, 5-30 je Stengel. Hülle 3,5-4,5 mm lang. Hüllblätter filzig behaart, durchsichtig und hell bis braun berandet. Spreublätter an der Spitze behaart. Zungenförmige Blüten 8-13, weiß; ausgebreiteter Teil länger als die Hülle. Früchte ca. 1,5 mm lang. - Blüte: Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus Skandinavien ( Löve und Löve 1944b), aus Island ( Löve und Löve 1956b), aus Finnland (Sorsa 1962); von den Ostpyrenäen ( ssp. pyrenaica Sibth. ) ( Küpfer 1968), aus Rußland (Chouksanova et al. 1968), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1968).

Standort. Kollin und montan (selten und wohl nur verschleppt subalpin). Nasse, meist kalkarme, humose Böden. Naßwiesen, Gräben, Ufer.

Verbreitung. Europäisch-westasiatische Pflanze: Europa ( nordwärts bis Island, Südskandinavien; südwärts bis Nordspanien, Nordapennin, Serbien); Kleinasien, Kaukasus, Armenien; in Nordamerika eingeschleppt. - Im Gebiet zerstreut (in den Nordalpen und in Nord- und Mittelbünden sehr selten); nicht häufig; gelegentlich (oft in einer gefüllten Form) kultiviert und auch verwildert.