Cirsium oleraceum (L.) Scop.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 421

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/7C92CABF-89C5-3546-D900-92BD0982B4D7

treatment provided by

Donat

scientific name

Cirsium oleraceum (L.) Scop.
status

 

Cirsium oleraceum (L.) Scop.

Kohldistel, Wiesen-Kratzdistel

Ausdauernd, mit dickem, knotigem Rhizom; 50-150 cm hoch. Stengel aufrecht, meist im obern Teil verzweigt, unten kahl, oben mit sehr kurzen mehrzelligen Haaren und zerstreut filzig behaart, ohne Stacheln und herablaufende Blattränder. Blätter weich, kaum stechend, grün, kahl oder mit einigen sehr kurzen mehrzelligen Haaren, ungeteilt oder jederseits bis über die Mitte fiederteilig, mit lanzettlichen, gezähnten Abschnitten (Endabschnitt breiter als die seitlichen Abschnitte), die obern Blätter herzförmig den Stengel umfassend. Köpfe aufrecht, zu mehreren gehäuft und von bleichgrünen, breit ovalen, ungeteilten, kaum stechenden Blättern umgeben. Hülle 1,5-2 cm lang, bräunlich. Hüllblätter nicht klebrig, mit strichförmiger Harzdrüse, die äußern mit kräftigem, anliegendem, stechendem Stachel. Kronen 1,5-2 cm lang, hellgelb. Früchte 4-5 mm lang, gelbbraun, ohne Flecken. Pappus etwa 1,5 cm lang. - Blüte: Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 34: Material aus Norddeutschland (Wulff 1937b), aus Skandinavien ( Löve und Löve 1944b, Lövqvist 1962), aus Tirol (Mattick in Tischler 1950), aus Polen (Czapik 1958), aus botanischen Gärten (Moore und Frankton 1962).

Standort. Kollin und montan, seltener subalpin. Nasse, nährstoffreiche, meist kalkhaltige, humose, tonige Böden. Sümpfe, nasse Fettwiesen, Auenwälder, Gräben, Ufer, Gebüsche.

Verbreitung. Eurosibirische Pflanze: Europa (west- und nordwärts bis Nordfrankreich, Südskandinavien, Südfinnland; südwärts bis Westalpen, Nordapennin, Bulgarien); Sibirien. - Im Gebiet verbreitet und häufig (in den Südalpen ziemlich selten).

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Asterales

Family

Asteraceae

Genus

Cirsium