Imparipes degenerans italicus Berlese,

Willmann, C., 1952, Die Milbenfauna der Nordseeinsel Wangerooge, Veröffentlichungen des Instituts für Meeresforschung Bremerhaven 1, pp. 139-186: 151

publication ID

ORI11037

publication LSID

lsid:zoobank.org:pub:1CD7624C-FC8F-4DD0-AA34-762D8FFB6267

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/845B6B2A-777F-0086-DC80-6918EF39FE36

treatment provided by

Thomas

scientific name

Imparipes degenerans italicus Berlese
status

 

41. Imparipes degenerans italicus Berlese  1904. (Abb. 7a u. b.)

Bei dem Genus Imparipes  sind Genu und Tibia IV miteinander verwachsen, jedoch durch eine schräge Trennungsnaht voneinander abgesetzt. Die meisten Arten der Gattung haben einen distal borstenförmig verlängerten Tarsus IV mit sehr langem Praetarsus, der an der Spitze ein sehr kleines Ambulacrum trägt. Bei der vorliegenden Art erscheint die Verlängerung des Tarsus zunächst nur als etwas verdickte, mäßig lange Borste. Erst bei starker Vergrößerung erkennt man, daß diese "Borste" an der Spitze mit einem winzig kleinen Ambulacrum ausgestattet ist, also eine Verlängerung des Tarsus mit Praetarsus darstellt. Berlese beschreibt die Hauptart aus Rußland, wo die Tiere an den Beinen von Ameisen gefunden wurden. Die Wangerooger Form entspricht mehr der var. italicus  , mit kürzeren Borsten auf dem hinteren Rücken. Ich bemerke noch, daß die beiden Paare der inneren Caudalhaare verschieden lang sind, neben den beiden stärkeren Haaren stehen außen zwei winzig kleine Härchen, die kaum halb so lang und viel zarter als die beiden inneren Haare sind. Bei der Hauptart werden beide dicht nebeneinander stehenden Haare als von gleicher Länge angegeben. Zur Klärung der Art füge ich zwei Abbildungen der auf Wangerooge gefundenen Form an.

Fundort: Weiden und Wiesen, 24. X. 49.GoogleMaps