Chelostoma (Gyrodromella) rapunculi (LEPELETIER 1841)

Ebmer, A. W., 2011, Holarktische Bienenarten - autochthon, eingeführt, eingeschleppt, Linzer biologische Beiträge 43 (1), pp. 5-83: 57

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.4524335

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.4489250

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/865F8797-FFFB-8D39-FF09-FF0EEDCDD007

treatment provided by

Felipe

scientific name

Chelostoma (Gyrodromella) rapunculi (LEPELETIER 1841)
status

 

Chelostoma (Gyrodromella) rapunculi (LEPELETIER 1841)  

Abb. des 3 bei WESTRICH 1989: 593, Abb. des ♀ bei MÜLLER, KREBS & AMIET 1997: 183.

Die Untergattung Gyrodromella führe ich hier an, wie neuerdings durch MICHENER (2000) nahegelegt, halte das aber überzogen und nur für eine mehr oder minder gut kenntliche Artengruppe.

Erste Funde in der Nearktis, ebenfalls leider ohne nähere Daten, ab dem Jahr 1962 im Bundesstaat New York in Schoharie, Tompkins und Ontario Co., mit Verbreitungskarte durch EICKWORT (1980) gemeldet, noch unter dem damals gebrauchten Namen Chelostoma   fuliginosum ( Apis fuliginosa PANZER 1798   ist ein Homonym von Apis fuliginosa SCOPOLI 1770   ). Die nächsten, aber präzisen Daten stammen aus Kanada, Bundesstaat Ontario, Halton Region, Oakville, 25.6.2005, 1♀ 13, leg. Buck ( BUCK et al. 2005: 49), doch eigentümlicherweise wird der Anflug auf Echium vulgare gemeldet.

Chelostoma rapunculi   ist paläarktisch, hier streng oligolektisch an Campanula vorkommend; in Europa weit verbreitet, nördlich in Finnland bis Ostrobottnia borealis N65 °, östlich bis zum Ural und Ost-Türkei. In Südeuropa nur in den Gebirgen: Spanien (Sierra Nevada. Sierra de la Demanda), in Italien nur bis zum Südrand der Alpen, Griechenland (Pangäon. Sapka. Parnass. Giona). Neuerdings (PROSHCHALYKIN 2004: 7) aus den Gebieten von Amur, Chabarovsk und nördliche Sachalin gemeldet, doch kann ich diese Meldungen nicht bestätigen. QUEST (2009) konnte die Art in Lazo nicht feststellen.