Chelostoma (Chelostoma) campanularum (KIRBY 1802)

Ebmer, A. W., 2011, Holarktische Bienenarten - autochthon, eingeführt, eingeschleppt, Linzer biologische Beiträge 43 (1), pp. 5-83: 56

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.4524335

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.4489248

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/865F8797-FFFC-8D3E-FF09-FC19EEC8D6E8

treatment provided by

Felipe

scientific name

Chelostoma (Chelostoma) campanularum (KIRBY 1802)
status

 

Chelostoma (Chelostoma) campanularum (KIRBY 1802)  

Abb. des ♀ bei MÜLLER, KREBS & AMIET 1997: 181

Erste Funde in der Nearktis, leider ohne nähere Daten, ab dem Jahr 1973 im Bundesstaat New York in Schoharie, Tompkins, Ontario Co., Schyuler Co. und Jefferson Co., mit Verbreitungskarte durch EICKWORT (1980) gemeldet. Als nächste Fundmeldungen folgen solche aus Kanada, Bundesstaat Ontario ( BUCK et al. 2005: 49), wobei die ersten Funde bemerkenswert sind: Halton Region, Oakville, 21.7.1976, 13 und Welland, 27.6.1977, 1♀. Das sind zeitlich sehr nahe Ausbreitungen zu denen aus New York, noch dazu bei dieser winzigen Art, und es liegt nahe, dass mehrere nahezu gleichzeitige Einschleppungen passiert sein können. Die weiteren Funde aus Kanada, Wellington Co. und Gebiet von York stammen aus den Jahren 1997 bis 2004. Droege nennt neuerdings noch den Bundesstaat Connecticut ohne nähere Funddaten.

Chelostoma campanularum   ist westpaläarktisch, streng oligolektisch auf Campanula, nach Norden in Finnland bis Karelia borealis N63 °, vom Süden Englands (hier häufig), nur ein Fund aus Schottland, nach Osten bis in die Türkei; in Südeuropa lokal und selten, von der Sierra Nevada bis Kreta. Östlich vermutlich bis zum Ural vorkommend, doch die Namensverwendung mit Autor bei NIKIFORUK (1957: 152) als " C. florisomnis Nyl." ist unklar.