Adenostyles Cass.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 467-465

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/88BD65EE-BA43-9F3D-41F0-DCCCB5EA8A10

treatment provided by

Donat

scientific name

Adenostyles Cass.
status

 

Adenostyles Cass.

Alpendost, Drüsengriffel

Ausdauernd, mit knotigem Rhizom. Stengel aufrecht, gerillt, bis zur Blütenkopfrispe unverzweigt, entfernt beblättert. Grundständige Blätter groß, 3eckig bis nierenförmig, gezähnt, lang gestielt; untere Stengelblätter wie die grundständigen, die obersten lanzettlich, alle Stengelblätter wechselständig. Blütenköpfe wenigblütig (bis etwa 30 Blüten), in einer doldenartigen Rispe. Hülle zylindrisch, aus 4 - 8 Hüllblättern bestehend, außen von kleinen, schuppenförmigen Blättern um- geben. Boden des Blütenkopfes ohne Haare und ohne Spreublätter. Alle Blüten röhrenförmig, ⚥ Frucht zylindrisch, etwa 10rippig, kahl, unten mit sehr kurzem Stiel und oben mit weißem, gezähntem Rand (Pappusansatzstelle). Pappus aus 2-3 Reihen rauher, gleich langer Borsten bestehend, weiß.

Die Gattung Adenostyles umfaßt etwa 6 Arten und ist in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas verbreitet. Chromosomengrundzahl: n = 19. Eingehende Darstellung der schweizerischen Arten von Braun (1913a). Toman et al. (1968) sind der Ansicht, daß Adenostyles nach morphologischen Merkmalen und nach terpenischen Inhaltsstoffen in die Verwandtschaft von Petasites und nicht von Eupatorium gehört.