Dinotrema brisbaniensis, Fischer, 2010

Fischer, M., 2010, Einige neue Taxa der Kieferwespen aus der Sammlung des Biologiezentrums des Oberösterreichischen Landesmuseums in Linz (Hymenoptera, Braconidae, Alysiinae), Linzer biologische Beiträge 42 (1), pp. 635-657 : 641-642

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5332827

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/8A6787E7-1778-FF8A-FF66-FB46E63DF981

treatment provided by

Carolina

scientific name

Dinotrema brisbaniensis
status

sp. nov.

Dinotrema brisbaniensis nov.sp. ( Abb. 10-15 View Abb )

U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: Australia, W Brisbane 29.IX., Park Vegetation, Dr. Barták lg. 2002, 1.

Holotypus: Das bezeichnete im Biologiezentrum Linz.

N a m e n s e r k l ä r u n g:NachderStadtBrisbanebenannt.

T a x o n o m i s c h e S t e l l u n g Die Art ist wegen des Fehlens einer Dorsalgrube auf dem Mesoscutum zur D. fuscicornis -Gruppe zu stellen und steht dem Dinotrema propetauricum FISCHER am nächsten. Die Arten sind wie folgt zu trennen.

1 Die G bis zu 4 mal so lang wie breit. Körper rötlich braun........ D. propetauricum FISCHER

- Die meisten G höchstens 2 mal so lang wie breit. Körper schwarz, nur Protothorax rotgelb. 1.7 mm. Australien (Brisbane) ..................................... D. brisbaniensis nov.sp.,

. – Körperlänge: 1.7 mm.

Kopf: 1.8 mal so breit wie lang, 1.5 mal so breit wie das Gesicht, 1.33 mal so breit wie das Mesoscutum, 2.5 mal so breit wie das T1; Augen kaum vorstehend, an den Schläfen gerundet und hier fast so breit wie an den Augen, Augen 1.8 mal so lang wie die Schläfen, Abstand der Toruli voneinander und von den Augen so gross wie ihr Durchmesser, Hinterhaupt nur ganz wenig gebuchtet, Oberseite fast ganz kahl, Ocellen klein, in einem Dreieck stehend, dessen Basis wenig länger ist als eine Seite, der Abstand zwischen den Ocellen etwas grösser als der Durchmesser eines Ocellus, ein Eindruck zwischen den hinteren Ocellen. Gesicht (ohne Clypeus) 1.66 mal so breit wie hoch, deutlich gewölbt, überwiegend kahl, nur nahe den Augen wenige lange Haare, eine Mittelaufwölbung kaum erkennbar, Augenränder parallel. Tentorialgruben klein, ihr Abstand voneinander etwas grösser als ihr Abstand von den Augen. Clypeus 4 mal so breit wie hoch, annähernd trapezförmig, gewölbt, vom Gesicht etwas abstehend, unten schwach gerandet, mit wenigen abstehenden Haaren. Mandibel so breit wie lang, apikal nur wenig breiter als an der Basis, Z1 abgerundet und mit gekrümmten, kurzen Haaren, Z2 spitz und vorstehend, Z3 so breit wie Z1 und etwas nach oben gerichtet, spitze Einschnitte zwischen den Z, der Einschnitt zwischen Z2 und Z3 grösser als zwischen Z1 und Z2, Aussenfläche glatt; Maxillartaster so lang wie der Kopf hoch. Fühler höchstens so lang wie der Körper, 19- gliedrig; G1 3 mal, G2 2.2 mal, die folgenden höchstens 2 mal so lang wie breit und etwa gleich lang und gleich breit, die G deutlich voneinander getrennt, in Seitenansicht 2 Sensillen erkennbar, die Haare schräg abstehend und so lang wie die G breit.

Mesosoma: 1.3 mal so lang wie hoch, Oberseite gewölbt. Mesoscutum etwas breiter als lang, vorn gerundet, Notauli fehlen, ihr gedachter Verlauf durch Haare angedeutet, Dorsalgrube fehlt. Seiten schwach gerandet und fast ganz glatt. Praescutellarfurche parallelseitig und gekerbt. Scutellum breiter als lang. Postaxillae höchstens hinten unscheinbar gekerbt. Seitenfelder des Metascutum hinten gekerbt. Propodeum glatt. Sternaulus beiderseits abgekürzt und mit einigen Kerben, alle übrigen Furchen der Seite des Mesosoma glatt. Hinterschenkel 4 mal so lang wie breit.

Flügel: st schmal, bildet mit dem Metakarp eine einheitliche vordere Flügelrandader, r entspringt fast mehr als um die Länge von r1 hinter der Basis des st, r1 länger als st breit, einen stumpfen Winkel mit r2 bildend, r2 2 mal so lang wie cq1, r3 gerade, eher nach aussen gebogen 2 mal so lang wie r2, R reicht an die Flügelspitze, nr postfurkal, d 1.1 mal so lang wie nr, nv um die eigene Länge postfurkal, B geschlossen, np entspringt aus der Mitte der Aussenseite von B und nur als Falte erkennbar, m in der proximalen Hälfte entfärbt, cu3 überwiegend entfärbt; r’ und cu2’ kaum erkennbar, nr’ fehlt, SM’ halb so lang wie M’.

Metasoma: T1 so lang wie breit, hinten 2 mal so breit wie vorn, nach vorn geradlinig verjüngt, ganz glatt. Nur die hinteren T oben gefaltet. Bohrerklappen so lang wie das Metasoma, Hypopygium erreicht nicht ganz die Metasomaspitze.

Färbung: Schwarz. Gelb: Scapus, Pedicellus, Anellus, Mundwerkzeuge, alle Beine, Tegulae und die Flügelnervatur. Prothorax gelb bis rötlich gelb. Die letzten beiden G elfenbeinweiss. Flügelmembran hyalin.

. – Unbekannt.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Braconidae

Genus

Dinotrema

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