Xanthium L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 462-461

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/8D59BC7A-1939-60B5-7802-F80755D08BC5

treatment provided by

Donat

scientific name

Xanthium L.
status

 

Xanthium L.

Spitzklette

1 jährig. Köpfe 1geschlechtig (Pflanze jedoch 1 häusig), aufrecht. ♂ Köpfe geknäuelt oder einzeln in den Blattachseln der obern Stengelblätter, mit zahlreichen röhrenförmigen Blüten; Hülle halbkugelig; Hüllblätter 1reihig, frei; Boden des Kopfes zylindrisch, mit Spreublättern besetzt; Staubbeutel frei (im Gebiet nur noch bei Ambrosia so!). ♀ Köpfe unterhalb der ♂, in Achseln von Stengelblättern sitzend, mit 2 kronenlosen Blüten (Griffel sichtbar!); Hülle eiförmig, die beiden Blüten und später auch die pappuslosen Früchte ganz umschließend, aus zahlreichen, verwachsenen Hüllblättern bestehend, deren Spitzen als Haken ausgebildet sind; die beiden Spreublätter aus dem Fruchtkopf schnabelartig hervorragend.

Die Gattung Xänthium umfaßt etwa 20 Arten, die über die wärmeren Zonen der ganzen Erde verbreitet sind; alle Arten (mit Ausnahme von X. strumarium ) stammen wahrscheinlich ursprünglich aus dem tropisch-subtropischen Amerika.

Über Systematik und Ökologie der Gattung s. Widder (1923 1925 1934). Nach Löve und Dansereau (1959) ist indessen die Aufteilung der Gattung in mehr als 2 Arten ( X. spinosum und X. strumarium ) nicht gerechtfertigt, da die verschiedenen Sippen miteinander fertile Bastarde bilden und sich nur durch die fast regelmäßige Selbstbestäubung konstant erhalten können. Da die einzelnen Sippen aber eine große Verbreitung besitzen und im Gebiet meist gut auseinanderzuhalten sind, werden sie hier als Arten beibehalten.

Untersuchungsmaterial

Ganze Pflanze mit reifen Früchten.