Senecio

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 500

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/8DECBD48-FBA6-F746-F201-2D1FAE5A4597

treatment provided by

Donat

scientific name

Senecio
status

 

Senecio adonidifólius Lam.

Adonisblättriges Kreuzkraut

Ausdauernd, mit dünnem, kriechendem, mehrköpfigem Rhizom; 30-70 cm hoch. Stengel aufrecht oder aufsteigend, kahl. Blätter stets doppelt fiederteilig; sonst wie S. abrotanifolius (Nr. 8). Blütenköpfe 10-50, im Durchmesser 0,8 - 1,5 cm, in einer dichten doldenartigen Traube oder Rispe, mit etwa 1 mm dickem Stiel. Hülle zylindrisch bis glockenförmig, 5-7 mm lang, außen von wenigen, schmal lanzettlichen, ca. 3 mm langen, bewimperten Blättern umgeben. Innere Hüllblätter 12-15, am Rande bewimpert, sonst kahl, zur Fruchtzeit gewölbt und je eine Frucht umschließend. Kronen gelb; die meist 5 zungenförmigen Kronen 5 - 10 mm lang. Früchte 3-4 mm lang, 5-8rippig, kahl. Pappus ca. 3 mm lang, gelblich, zur Fruchtzeit meist abgebrochen. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus botanischen Gärten (Afzelius 1924), von den Pyrenäen ( Küpfer 1968, Delay 1970), vom Massif Central ( zusätzlich 2 B-Chromosomen; Palmblad 1965).

Standort. Kollin, montan und subalpin. Nährstoff- und kalkarme, sandige oder steinige Böden. Wälder, felsige Hänge.

Verbreitung. Westeuropäische Pflanze: Innerhalb der Linie: Westalpen-Sierra de Gredos in Spanien-Pyrenäen-Paris-Jura. - Im Gebiet: Dép. Jura (zwischen la Ferté und Tassinière); aus dem Aostatal (Cogne) eine unsichere Angabe.