Liacarus longilamellatus, Mihelcic, F., 1954

Mihelcic, F., 1954, Beitrag zur Kenntnis der Oribatiden Mitteleuropas (Neue Liacarus-Arten), Zoologischer Anzeiger 153, pp. 298-308: 304-305

publication ID

ORI8141

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/8DF95687-AF35-AFC9-4136-9A8AE1EC8A6D

treatment provided by

Thomas

scientific name

Liacarus longilamellatus
status

n. sp.

7. Liacarus longilamellatus  n. sp. (Abb. 7)

An sonniger Stelle in der Laubstreu an der Strasse (Waldrand) zwischen Maria Rain und Goeltschach ( Kaernten ) sammelte ich eine längliche Liacarus-Art  GoogleMaps  , deren Lamellen das Rostrum und ebenso den größten Teil des Propodosomas bedecken. Nur ein Teil der Kerblappen ist zu sehen.

Die breiten Lamellen reichen mit ihren Cuspides bis zum Vorderrande des Rostrums, sind in der Mitte nicht verwachsen und stoßen auch nicht gänzlich aneinander, sondern lassen einen schmalen Spalt frei. Der Innensaum ist verhältnismäßig schmal und dunkler als der übrige Teil der Lamellen. Die Cuspides gehen basal auseinander, nähern sich wieder und gehen mit ihrem Innenzahn. der fast so lang wie der etwas schwächere Außenzahn ist, wieder auseinander. Die Rostralhaare sind kurz und nach außen, die Lamellarhaare aber länger und nach innen gebogen. Die Interlamellarhaare entspringen an der Grenzlinie, die schwach ausgebuchtet ist und laufen schräg nach außen; sie sind schwach gebogen. Das Organum ist verdeckt, der Sensillus spindelförmig; der breitere Teil sitzt vorn. Die Spitze ist lang und stumpf. Tectopedium I ist schwach.

Hysterosoma ist eiförmig. Am Hinterende sind zwei, schwach nach außen gebogene Borsten.

Diese Art steht nahe der Art L. ovatus  . Jedoch sind in einigen Merkmalen erhebliche Unterschiede, vor allem in der Länge und Form des Intercuspidal- und Interlamellarspaltes. Ebenso besitzt das Hysterosoma bei L. ovatus  einen weit nach hinten reichenden Saum; ein solcher fehlt bei L. longilamellatus  .