Artemisia Genipi Weber

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 588

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/8E685550-896D-2492-83D6-3F210DF2FBB9

treatment provided by

Donat

scientific name

Artemisia Genipi Weber
status

 

Artemisia Genipi Weber

( A. spicata Wulfen )

Schwarze Edelraute

Stengel aufrecht oder aufsteigend; 5 - 15 cm hoch. Grundständige Blätter 1-3 cm lang, 3-5teilig, mit nochmals geteilten Abschnitten oder fiederteilig (Zipfel 0,5 - 1 mm breit); Stengelblätter einfach fiederteilig, ungeteiltes Mittelstück und der Stiel meist breiter als 1 mm, die obersten oft ungeteilt. Köpfe 5-30, im Durchmesser 2,5 - 4 mm, 8 - 20 blütig, aufrecht, in einer endständigen, von Blättern unterbrochenen, anfänglich nickenden Ähre (die untersten meist entferntstehend). Innere Hüllblätter mit braunem, trockenhäutigem Rand. Boden des Blütenkopfes kahl. Krone kahl. Früchte zerstreut behaart. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus dem Wallis (Favarger 1953), aus botanischem Garten (Kawatani und Ohno 1964).

Standort. Alpin (bis 3800 m). Kalkhaltiger Schiefer. Felsspalten, Felsschutt. Drabo-Saxifragetum Br.-Bl. 1949.

Verbreitung. Alpin-pyrenäische Pflanze: Pyrenäen, Alpen (Alpes Maritimes bis Steiermark). - Im Gebiet: Zentral- und Südalpen, ziemlich selten; Nordalpen, selten (z. B. Alpes de Bex, Rosenlaui, Frutt, Sernftal, St. Galler Oberland, Vorarlberg).