Arctium

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 412

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/8F66129B-C680-CEAE-D265-9C5DAC27C543

treatment provided by

Donat

scientific name

Arctium
status

 

Arctium Lappa L.

( Lappa major Gaertner )

Große Klette

60-150 cm hoch. Äste aufrecht bis ausgebreitet, kaum überhängend. Blattstiel rinnig, aber mit Mark ausgefüllt (nicht hohl). Blühende Köpfe 3 - 4,5 cm dick, lang gestielt (Stiel meist bedeutend länger als der Kopf), in einer meist doldenartigen Rispe. Hülle kaum spinnwebig behaart, zur Fruchtzeit offen; Hüllblätter an der Basis des zurückgebogenen Teiles 0,5-1 mm breit; die inner- sten meist grün, allmählich in einen geraden oder gekrümmten Stachel verschmälert, mindestens so lang wie die Blüten. Kronen ohne Drüsen, purpurn. Früchte 6 - 8 mm lang. - Blüte: Später Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 32: Material aus Japan (Sugiura aus Tischler 1950). 2n = 36: Material aus Japan (Nakajima 1936), unbekannter Herkunft (Tarnavschi aus Tischler 1950), aus der Slowakei (Index. Slov. 1967), aus Rußland (Chouksanova et al. 1968).

Standort. Kollin und montan, seltener subalpin. Ziemlich feuchte, nährstoffreiche, neutrale, lockere, lehmige Böden. Schuttplätze, Wegränder, Flußufer, Gräben. Arction Tx. 1937.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Europa ( nordwärts bis Südskandinavien), Asien ( gemäßigte Zone; ostwärts bis Japan); in Amerika eingeschleppt. - Im Gebiet ziemlich verbreitet, oft häufig (besonders Zentral- und Südalpen).