Centaurea uniflora L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 447

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/923348D8-D4B9-0715-E7AA-D2AC34883E18

treatment provided by

Donat

scientific name

Centaurea uniflora L.
status

 

Centaurea uniflora L.

Einköpfige Flockenblume

5-30 cm hoch, mit dicht weißfilziger Behaarung, dazu mit kurzen mehrzelligen Haaren. Stengel einfach, mit 1 Blütenkopf. Blätter lanzettlich, meist schmäler als 1 cm, ganzrandig oder entfernt und fein gezähnt, die untern in einen Stiel verschmälert, die obern mit verschmälertem Grund sitzend und 4-8mal so lang wie breit. Hülle der blühenden Köpfe 1,5-2,5 cm lang und fast so dick. Anhängsel der mittleren Hüllblätter die grünen Teile der Hüllblätter meist überdeckend, mit hellbrauner Spitze. Früchte ca. 3,5 mm lang; Pappusborsten 0,5 - 1 mm lang. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 22: Material vom Lautaret und aus den Alpes Maritimes (Guinochet 1957, Guinochet und Foissac 1962), von 7 Stellen aus den Westalpen, darunter von der Maurienne (Baltardive-Gardou 1970).

Standort. Subalpin, seltener alpin. Ziemlich trockene, nährstoffreiche Böden in wärmeren Lagen. Wiesen, Gebüsche.

Verbreitung. Westalpen-Pflanze: Seealpen bis Isèretal und Grajische Alpen. - Im Gebiet: Savoyen (Maurienne, Tarentaise), Aostatal (Cogne), Valsesia; in ähnlichen Formen auch im Wallis (Saastal, Zermatt, Gegend des Simplons), s. Bemerkungen bei C. nervosa (Nr. 6c).