Brassica juncea

Melzer, H. & Barta, Th., 2008, Cerastium lucorum, das Grossfrucht-Hornkraut - neu für das Burgenland und andere Neuigkeiten zur Flora dieses Bundeslandes sowie von Wien und Niederösterreich, Linzer biologische Beiträge 40 (1), pp. 517-550: 519

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.5428041

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/955BFC06-5157-FFB3-FF49-CA559A7EDCB1

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Brassica juncea
status

 

Brassica juncea   – Ruten-Kohl, Sarepta-Senf

W: 10. Bezirk (Favoriten), NE der Eisenbahn-Haltestelle Wien-Blumental (früher Inzersdorf- Metzgerwerke) am Liesingufer vereinzelt, 2006, Ba – 7964/4.

N: Thermenlinie, nahe von Gumpoldskirchen an einem Weingartenrand vereinzelt, 1997, Ba – 7963/2.

ADLER & MRKVICKA (2003: 385) kennen nur die alte Angabe vom Bahnhof Praterstern, die von FORSTNER & HÜBL (1971: 45) gebracht wird. JANCHEN (1972: 183) kennt diesen artgewordenen Bastard nur zur Senfbereitung kultiviert, verwildert ist er schon längst aus der Steiermark bekannt, erstmals von MELZER (1954: 108) von mehreren Fundorten genannt, ebenso später von MELZER (1987: 92). Mit verstärkten Verwilderungen ist weiterhin zu rechnen, da er gleich wie Sinapis alba, dem Weissen Senf, zur Gründüngung, als sog. "Gründecke" gesät wird, wie auch SCHNEDLER (1977) aus Deutschland berichtet; s. auch HOHLA et al. (1998: 168) aus Oberösterreich!