Aster

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 544

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/9805F0CE-E2C6-982E-F760-60F7DCB96B37

treatment provided by

Donat

scientific name

Aster
status

 

Artengruppe der Aster nóvi-bélgii L.

Neubelgische Aster

Ausdauernd, meist mit kriechendem Rhizom und Ausläufern. Stengel aufrecht, vielköpfig, oberwärts verzweigt, ohne Drüsenhaare. Blätter kahl oder zerstreut behaart, am Rande von kurzen Haaren rauh, lanzettlich, ganzrandig oder mit feinen, nach vorn gerichteten Zähnen, mit verschmälertem oder abgerundetem Grunde sitzend oder mit kurzen Zipfeln, die schmäler als der Stengeldurchmesser sind, den Stengel wenig umfassend; grundständige Blätter zur Blütezeit verdorrt. Hüllblätter spitz, 4-8mal so lang wie breit, ohne Drüsenhaare. Zungenblüten weiß, rosa, lila, violett oder blau. Früchte 2-3 mm lang, mit vereinzelten Haaren oder kahl. Pappus weiß.

Die nordamerikanische Artengruppe der A. novi-belgii umfaßt etwa 50 schwer unterscheidbare Arten, die miteinander bastardieren und durch Übergänge verbunden sind. Viele dieser Arten und Bastarde werden im Gebiet in Gärten angepflanzt und verwildern gelegentlich. Es können hier nur die wichtigsten der verwildernden Arten aufgeführt werden.