Ambrosia L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 464

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/9A396BFF-F045-44AF-C181-DBB76544F298

treatment provided by

Donat

scientific name

Ambrosia L.
status

 

Ambrosia L.

Ambrosie, Traubenkraut

1 jährig oder ausdauernd ( außerhalb des Gebiets auch Sträucher). Köpfe 1geschlechtig (Pflanze jedoch 1 häusig), nickend. ♂ Köpfe am Ende der Zweige in einer ährenartigen Traube, mit je 5 - 20 röhrenförmigen Blüten. Hülle halbkugelig, Hüllblätter verwachsen. Boden des ♂ Blütenkopfes mit Spreublättern. Staubbeutel frei (im Gebiet nur noch bei Xanthium so!), unten abgerundet. ♀ Köpfe unterhalb der ♂, zu wenigen in der Achsel von Stengelblättern, mit je 1, selten bis 7, kronenlosen Blüten. Hülle umgekehrt kegelförmig, die Blüte ( Blüten) und später auch die pappuslose behaarte Frucht ( Früchte) umschließend, aus verwachsenen Hüllblättern bestehend, deren stachlige Spitzen der Frucht anliegen; keine Haken.

Die Gattung Ambrosia umfaßt etwa 40 Arten, von denen 2 im Mittelmeergebiet und in Afrika und die übrigen in Amerika beheimatet sind. Morphologische und zytologische Arbeiten von Payne (1964). In Mitteleuropa treten verschiedene Arten adventiv auf und sind teilweise eingebürgert. Auch aus der nahe verwandten Gattung Iva L. sind gelegentlich Arten adventiv festgestellt worden, so besonders I. xanthiifolia Nuttal, Schlagkraut, eine 1 jährige, bis 2 m hohe Pflanze mit großen, gegenständigen, spitzen, herzförmigen, am Rande grob gezähnten Blättern und zahlreichen kleinen, ca. 0,5 cm dicken, ährenartig angeordneten, ⚥ Köpfen (innen 8-20 ♂ Blüten, außen 5 ♀ Blüten; über die Früchte s. Lhotska und Slavík 1969). Eingehende Darstellung der Gattung Iva von Jackson (1960) .