Achillea nana L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 561

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/9C78DDEF-673A-39ED-7C21-D025D6102190

treatment provided by

Donat

scientific name

Achillea nana L.
status

 

Achillea nana L.

Zwerg-Schafgarbe

Ausdauernd, mit weit verzweigtem Rhizom und sterilen Blattrosetten; 5-15 cm hoch. Stengel aufrecht, einfach, fein wollig behaart (Haare 1 - 2 mm lang). Blätter im Umriß 4-8mal so lang wie breit, bis nahe an den Mittelnerv fiederteilig, jederseits mit 6-12 0,7-1,5 mm breiten, ungeteilten oder 2-5 zähnigen Zipfeln und weniger als 1 mm breitem Mittelnerv, dicht und fein wollig behaart. Köpfe im Durchmesser 0,6 - 1 cm, 5-20 je Stengel, meist dicht auf einer Halbkugelfläche angeordnet (bei den andern Arten meist in einem lockeren Strauß). Hülle 4,5-5,5 mm lang. Hüllblätter fein wollig behaart, schwarz berandet. Spreublätter kahl. Zungenförmige Blüten 6-8, weiß; ausgebreiteter Teil etwa ½ so lang wie die Hülle. Früchte 2-2,5 mm lang. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus dem Wallis (Favarger 1953).

Standort. Alpin. Lockere, steinige, ziemlich feuchte, kalkarme, mäßig saure bis schwach basische Böden. Moränen, Alluvionen, Schutthänge. Androsacetum alpinae Br.-Bl. 1918, Oxyrietum digynae ( Lüdi) Br.-Bl. 1926.

Verbreitung. Westalpen-Pflanze: Seealpen bis Arlberg und Monte Baldo. Verbreitungskarte von Merxmüller (1952). - Im Gebiet: Zentral- und Südalpen, ziemlich häufig; Nordalpen, selten.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Asterales

Family

Asteraceae

Genus

Achillea