Staehelina L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 431

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/9E4C13BF-E69E-D475-7752-647D918D5D88

treatment provided by

Donat

scientific name

Staehelina L.
status

 

Staehelina L.

Strauchscharte

Ausdauernd; filzig behaart; keine mehrzelligen Haare. Stengel kantig, im untern Teil verzweigt und verholzt (strauchartig). Blätter schmal lanzettlich, ungeteilt, ganzrandig oder mit einzelnen Zähnen, ungestielt, nicht stachelig. Köpfe aufrecht, einzeln. Hülle glockenförmig bis zylindrisch. Hüllblätter mehrreihig und dachziegelig angeordnet, oval bis lanzettlich, trockenhäutig, ganzrandig, die äußern kürzer als die innern, nicht mit stachliger Spitze. Blütenboden nicht fleischig, mit zahlreichen, vom untern Drittel an oft in mehrere weiße Borsten aufgeschlitzten Spreublättern. Blüten alle gleich, ⚥. Kronen mit langer Röhre und etwa gleich langem bis auf ½ der Länge 5teiligem oberm Teil. Früchte zylindrisch, kahl, mit Längsrippen, an der Spitze mit gezähntem, kragenförmigem Ring. Pappus immer vorhanden, direkt auf der Frucht angewachsen, aus mehreren Reihen gleich langer, rauher oder fast glatter, weißer Borsten bestehend, am Grunde verschieden hoch hinauf verwachsen und als Ganzes abfallend. Einzelborsten sich in mehrere Borsten verzweigend, an der Spitze nicht verbreitert.

Die Gattung Staehelina umfaßt 8 Arten und hat mediterrane Verbreitung.