Asteriscus spinosus L. Schultz-Bip.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 522

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/9F48E5F5-4384-708B-CA68-1F9338AC50B1

treatment provided by

Donat

scientific name

Asteriscus spinosus L. Schultz-Bip.
status

 

Asteriscus spinosus L. Schultz-Bip.

( Buphthalmum spinosum L., Pallensis spinosa [L.] Cass.)

Stachliges Sternauge

5-50 cm hoch. Stengel im obern Teil sparrig verzweigt, abstehend behaart; Haare dünn, mehrzellig, 1,5 - 4 mm lang. Blätter wechselständig, ganzrandig, lanzettlich, beiderseits anliegend behaart; die untern Blätter in den Stiel verschmälert, die obern sitzend und mit stumpfen oder spitzen Zipfeln den Stengel umfassend. Seitliche Blütenköpfe die mittleren überragend. Äußere Hüllblätter lanzettlich, 1,5-3 cm lang, mit einer ca. 1,5 mm langen, stachligen Spitze, starr, mit hervortretenden, parallelen Nerven, am Grunde knorpelig, sonst krautig; die innern Hüllblätter bedeutend kürzer als die äußern. Spreublätter starr, stachelig. Zungenförmige Blüten in 2 Reihen, 1-2 cm lang, gelb; röhrenförmige Blüten auf der Innenseite mit flügelartiger Längsleiste, gelb. Früchte kahl oder mit einzelnen Haaren, die äußern flach und geflügelt, im Umriß oval; die innern prismatisch, meist 3kantig. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 10: Material aus der Sahara (Reese 1957), aus Israel (Waisel 1962).

Standort. Kollin und montan. Trockene, steinige Böden in warmen Lagen. Äcker, Wegränder, Weinberge, Trockenrasen.

Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Nordwärts bis zu den Alpen und Mittelfrankreich; westwärts bis zu den Kanaren; südwärts bis Marokko; ostwärts bis Israel. - Im Gebiet: Südliche Bergamasker Alpen (unteres Val Seriana, besonders Forcella bei Selvino).