Centaurea bracteata Scopoli

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 453

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/9FB9D1C2-AA85-2E38-DC0B-5E0BC18E0429

treatment provided by

Donat

scientific name

Centaurea bracteata Scopoli
status

 

Centaurea bracteata Scopoli

( C. Gaudinii Boissier et Reuter )

Gaudins Flockenblume

Unterscheidet sich von C. Jacea (Nr. 7c) durch folgende Merkmale: Meist mit dicht weißfilziger Behaarung; Stengel unterhalb der Köpfe reich beblättert; untere Blätter lanzettlich, ungeteilt, fein gezähnt, die obern schmal lanzettlich, 3-20mal so lang wie breit. Anhängsel der mittleren Hüllblätter meist mehr als 5 mm lang, hellbraun bis weiß, ganzrandig oder nur wenige Male eingerissen; Früchte ca. 2 mm lang. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 22: Material von Sondrio im Veltlin (Gardou 1967a), aus den Alpes Maritimes (als C. angustifolia var. diploidea Guin. bezeichnet) (Guinochet 1957), aus den Alpes Maritimes, aus dem Apennin, aus den Südalpen; an Material von Südostfrankreich wurde auch 2n = 44 gezählt (Baltardive-Gardou 1970).

Standort. Kollin, montan und subalpin. Warme, trockene, steinige Hänge. Magere Wiesen, lichte Wälder. Xerobromion Br.-Bl. et Moor 1938 (nach Gardou 1971).

Verbreitung. Südalpen-Pflanze: Südseite der Alpen von den Seealpen bis zum Isonzo, Kroatien, Apennin. - Im Gebiet: Unteres Valsesia, Gegend von Varese, südliches Tessin, Comerseegebiet, Bergamasker Alpen, Veltlin, Puschlav, Vintschgau (Gegend von Meran).