Rudbeckia laciniata L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 515

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/A39288A6-AF75-B167-0F49-DA16A338CD1F

treatment provided by

Donat

scientific name

Rudbeckia laciniata L.
status

 

Rudbeckia laciniata L.

Schlitzblättrige Rudbeckie

Ausdauernd, mit weit kriechendem Rhizom; 50-200 cm hoch. Stengel verzweigt, zerstreut behaart oder kahl. Blätter bis fast auf den Mittelnerv 1 - 2fach fiederteilig, mit lanzettlichen, lang zugespitzten Abschnitten, beiderseits zerstreut rauhhaarig (Haare ca. 0,5 mm lang, mehrzellig, weiß), die untern lang, die obern kurz gestielt. Köpfe lang gestielt, im Durchmesser 7-12 cm. Spreublätter stumpf, hell berandet, mit kurzen, ca. 0,2 mm langen Haaren. Zungenblüten 6-10, 2-6 cm lang, gelb; Röhrenblüten dunkelbraun bis fast schwarz. Früchte 4 - 5 mm lang, kahl. Pappus kurz 4 zähnig. - Blüte: Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 38: Material aus botanischen Gärten (Battaglia 1947b, Huziwara 1962b), aus Nordamerika (Heiser und Smith 1955); 2n = 64 - 74: Material aus botanischen Gärten (Fagerlind 1946); 2n = 76 (Battaglia 1947b); 2n = 36, 64, 72, 102: Material aus Nordamerika (Perdue 1959); an einzelnen Pflanzen wurde Pseudogamie nachgewiesen (Fagerlind 1946, Battaglia 1946).

Standort. Kollin. Feuchte, oft zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche Böden. Ufer, Auenwälder, Schuttplätze.

Verbreitung. Nordamerikanische Pflanze. Oft in Gärten angepflanzt und im Gebiet an verschiedenen Stellen eingebürgert, so z. B. südliches Tessin und anschließendes Italien, Elsaß, Hochrhein (z. B. Stein a. Rh.).