Gnamptogenys,

Mayr, G., 1866, Diagnosen neuer und wenig gekannter Formiciden., Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien 16, pp. 885-908: 892-893

publication ID

4366

publication LSID

lsid:zoobank.org:pub:82806E3C-5E36-41B2-891A-EA434362ACBC

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/A4EBA45E-A518-E45D-8618-F315897D45C3

treatment provided by

Christiana

scientific name

Gnamptogenys
status

 

Gnamptogenys  HNS  .

[[ worker ]] Mandibulae dimidio basali rectae, subparallelae, medio geniculatim extra curvatae, dimidio apicali sensim angustatae, margine externo fortiter arcuatim excavato, margine masticatorio subtilissime et obtuse denticulo, arcuatim in marginem po 3 ticum transeunte. Clypeus triangularis non tectiformis, planatus aut concavus, augulo postico rotundato, inter anterinarum articulationes interserto, margine antico medio lamina subtili utrimque denticulato terminata limbato. Area frontalis aut nulla aut indistincta, non impressa, at sulco subtili definita, postice fortiter rotundata. Oculi in capitis laterum medio. Thorax inermis, metanoti parte basali longitrorsum horizontali, recta, transversim convexa. Petiolus supra cum nodo, postice abdominis segmento primo non coalito, supra convexo, infra postice acetabulo obliquo articulationis petiolo-abdominalis. Abdomen segmentis duobus anticis magnis, inter se constrictis, segmento primo infra autice lamina transversa, acuta, brevi, subconchiformi. Unguiculi bidentati. Generi „ Ectatomma  HNS  , Subg. Rhytidoponera  HNS  " simillima, differt mandibulis extraordinariter formatis, clypeo antice limbato et bidenticulato, et thorace inermi.

Der eigenthuemliche Bau der Mandibeln zeichnet diese Gattung besonders aus. Wenn die Mandibeln geschlossen aneinander liegen, so laufen sie von ihrer Basis an dem seitlich bogig gekruemmten Clypeus-Vorderrande schief nach vorne und innen, bis sie sich mit ihrem Kaurande beruehren, dann biegen ' sie sich aber ploetzlich kniefoermig gerade nach vorne, so dass dadurch " der Aussenraud stark eingebogen wird; in der Mitte sind sie am breitesten, an der Basis massig schmaeler, gegen die Spitze nehmen sie allmaelig ab, bis sie spitzig und etwas nach einwaerts gebogen enden, so dass sie sich an der Spitze etwas kreuzen; der Kaurand, welcher vorne schwach ausgebuchtet ist und hinten ohne Grenze bogig in den Hinterrand uebergeht, zeigt auch die Eigenthuemlichkeit, dass er sich bei genauer Untersuchung stumpf erweist, und dass auf diesem stumpfen Rande zwei Reihen kleiner Knoetchen als Zaehnchen sitzen. In einer Zeichnung sind diese Mandibeln nicht vollkommen anschaulich zu machen, da sie, wenn man den Kopf von oben betrachtet, durch ihre schiefe Stellung- den Aussenrand nur schwach ausgebuchtet zeigen; am besten sind sie in der Flaeche gezeichnet zu sehen, nur bleibt dabei die nach einwaerts gekruemmte Spitze unsichtbar.