Saussurea DC.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 433

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/A5200BEC-61A4-479C-692B-296D9A63886A

treatment provided by

Donat

scientific name

Saussurea DC.
status

 

Saussurea DC.

Alpenscharte

Ausdauernd, mit Rhizom. Pflanze ohne Stacheln, oft mit weißfilziger Behaarung. Stengel einfach. Köpfe einzeln oder in einer doldenartigen Traube, aufrecht. Hülle eiförmig bis kugelig. Hüllblätter in mehreren Reihen, dachziegelartig angeordnet, ohne Stacheln. Blütenboden mit vom Grunde an in zahlreiche weiße Borsten aufgeteilten Spreublättern. Blüten alle gleich, ⚥; Kronen röhrenförmig, mit regelmäßig 5teiligem oberm Teil, purpurn, violett oder blau. Früchte etwas abgeflacht, zylindrisch, kahl, an der Spitze ohne kragenförmigen Ring, aber mit gezähnter Kante. Pappus direkt auf der Frucht angewachsen, immer vorhanden, etwa doppelt so lang wie die Frucht, aus 2 Reihen Borsten bestehend; die äußern Borsten bis 4 mm lang, nicht federartig behaart, einzeln abfallend, die innern lang und federartig behaart, am Grunde verwachsen, als Ganzes abfallend.

Die Gattung Saussurea umfaßt etwa 250 Arten, von denen die meisten in den zentral- und ostasiatischen Hochgebirgen, einige auch in Nordamerika und in Europa verbreitet sind; 1 Art in Australien. Die im Gebiet auftretenden Arten sind miteinander nahe verwandt.