Carlina L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 409-406

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/A64D1430-D118-47FD-DC70-D17EF3AF15C4

treatment provided by

Donat

scientific name

Carlina L.
status

 

Carlina L.

Eberwurz

2 jährig oder ausdauernd; mit wenig Milchsaft; keine mehrzelligen Haare vorhanden. Stengel kantig. Blätter stachelig gezähnt, unterseits mit auffallend hervortretenden Nerven, im Umriß lanzettlich. Köpfe aufrecht, einzeln. Hülle breit glockenförmig; Hüllblätter dachziegelig angeordnet, die äußern wie die Stengelblätter, jedoch kleiner und schmäler, wenig kürzer oder länger als der Kopf, die mittleren meist braun, sehr schmal lanzettlich, kürzer als die innersten, mit kammförmig angeordneten Stacheln; die innersten sehr schmal lanzettlich und ganzrandig, nur an der Spitze fein gezähnt, ohne Stacheln, zur Blütezeit ausgebreitet (bei feuchter Witterung neigen sie sich wieder zusammen), auf der Innenseite (Oberseite) glänzend. Blütenboden ± fleischig, mit zahlreichen, vom untern Drittel an in mehrere weiße Borsten aufgeschlitzten Spreublättern. Blüten alle gleich, ⚥; Kronen mit kurzer Röhre und 2-3mal so langem, eng glockenförmigem, bis auf etwa ¾ 5teiligem oberem Teil. Staubbeutelhälften am Grunde spitz. Früchte zylindrisch, nach unten verschmälert, dicht und anliegend rotbraun behaart. Pappus immer vorhanden, 1reihig; Borsten federig behaart, am Grunde (⅓-⅕ der Länge) verwachsen, als Ganzes abfallend.

Die Gattung Carlina umfaßt etwa 20 Arten und hat zur Hauptsache mediterrane Verbreitung. Chromosomengrundzahl: n = 10.