Stenus dembickyi, Puthz, 2013

Puthz, V., 2013, Übersicht über die orientalischen Arten der Gattung Stenus LATREILLE 1797 (Coleoptera, Staphylinidae) 330. Beitrag zur Kenntnis der Steninen, Linzer biologische Beiträge 45 (2), pp. 1279-1470 : 1336-1337

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5300922

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.5308025

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/A92887EE-FF94-7014-FF72-FA9359987724

treatment provided by

Marcus

scientific name

Stenus dembickyi
status

sp. nov.

Stenus dembickyi View in CoL nov.sp. ( Abb. 134, 139 View Abb )

Material: Holotypus (): NE India: Arunachal Prov., Dirang vicinity, 1800 ± 100m, 27 o 21’N, 92 o 13’E, 8.-22.V.2006, L. Dembický: im NHML GoogleMaps .

Beschreibung: Schwarz, glänzend, Vorderkörper grob und dicht, Abdomen mässig grob bis wenig fein, ziemlich dicht punktiert; Beborstung silbrig, wenig auffällig, anliegend. Kiefertaster und Fühlerbasis gelb, Fühlerkeule hellbraun. Beine bräunluichgelb, Tarsengliedspitzen angedunkelt. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dicht beborstet. Abdomen seitlich ungerandet, 8. Tergit mit apikalem Borstenfleck. 9. Sternum apikal gesägt, 10. Tergit am glatten Hinterrand abgerundet.

Länge: 4,5mm (Vorderkörperlänge: 2,3mm).

PM des HT: HW: 38,8; DE: 20; PW: 27; PL: 32; EW: 42; EL: 44; SL: 35.

Männchen: Beine einfach. 3. Sternit vor dem Hinterrand median auf kleiner Fläche unpunktiert, 4. Sternit mit ziemlich breitem Mitteleindruck, dieser innen geglättet, Hinterrand sehr flach ausgerandet, 5. Sternit mit breiterem Eindruck, dieser nur hinten unpunktiert, im Übrigen mässig fein, sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand breit ausgerandet, 6. Sternit mit breitem Eindruck in den hinteren zwei Dritteln, fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand flach ausgerandet, 7. Sternit median feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet. 8. Sternit mit dreieckigem Ausschnitt im hinteren Viertel des Sternits (18: 71). Aedoeagus ( Abb. 134, 139 View Abb ), dem des S. oshimaensis NAOMI prinzipiell sehr ähnlich (vgl. Abb. 133, 138 View Abb ), die distale Hälfte des Medianlobus aber weniger lanzettlich, die ventrolateralen Zähnchenleisten länger, das mittlere Innensklerit anders geformt, der Innensack ganz anders, die Parameren viel länger.

Weibchen: Unbekannt.

Kopf schmäler als die Elytren, Stirn mässig breit, fast ganz flach, Längsfurchen sehr flach und nur vorn deutlich, Mittelteil breiter als jedes der Seitenstücke, äusserst flach erhoben; Punktierung grob und dicht, mittlerer Punktdurchmesser etwa so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume meist kleiner als die Punktradien, selten auch so gross wie die Punkte, ohne dass eine zusammenhängende Glättung entstünde. Fühler sehr schlank, zurückgelegt fast mit ihren letzten drei Gliedern den Pronotumhinterrand überragend, vorletzte Glieder fast dreimal so lang wie breit. Pronotum deutlich länger als breit, hinter der Mitte am breitesten, von dort nach vorn sehr flach konvex, nach hinten konkav verengt, Oberfläche ohne Eindrücke; Punktierung ebenso grob wie auf der Stirn, überall dicht, Punktzwischenräume überall kleiner als die Punktradien. Elytren subquadratisch, kaum länger als breit, Naht- und Schultereindruck deutlich; Punktierung wie am Pronotum, Punktzwischenräume überall kleiner als die Punktradien. Abdomen zylindrisch, basale Quereinschnürungen der vorderen Segmente sehr tief, 7. Tergit mit deutlichem apikalem Hautsaum; Punktierung vorn mässig grob, auf dem 4. Tergit ist der mittlere Punktdurchmesser etwa so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume etwa so gross wie die Punkte; auf dem 7. Tergit sind die Punkte noch gut so gross wie eine innere Augenfacette, ihre Abstände grösser als die Punkte. Beine schlank, Hintertarsen einhalb schienenlang, ihr 1. Glied so lang wie die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, etwas länger als das Klauenglied; 3. und 4. Glied breit gelappt. 7. Tergit mit Netzungsspuren, 8. Tergit tief und eng genetzt, fein punktiert, 10. Tergit überwiegend glatt, fein und sehr zerstreut punktiert, die übrige Oberfläche glänzend-glatt.

Differenzial diagnose: Diese neue Art gehört in die S. coelogaster - Gruppe und ist hier die Schwesterart des S. oshimaensis NAOMI (südjapanische Inseln). Sie unterscheidet sich von ihm durch etwas robusteren Körper und ganz andere Sexualcharaktere des Männchens (vgl. Abb. 133 View Abb ). Vom ebenfalls äusserlich sehr ähnlichen S. topali PUTHZ trennt man sie durch breitere Stirn, grössere Elytren und andere Sexualcharaktere des Männchens (vgl. Abb. 140 View Abb ).

Etymologie: Diese Art ist ihrem Sammler, Herrn L. Dembický gewidmet.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Coleoptera

Family

Staphylinidae

Genus

Stenus

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