Calendula officinalis L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 485

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/AA359136-6F8C-9C4F-F0A6-DCE2E6550340

treatment provided by

Donat

scientific name

Calendula officinalis L.
status

 

Calendula officinalis L.

Echte Ringelblume

1-, seltener 2 jährig, mit dünner Pfahlwurzel; 25-50 cm hoch. Stengel etwa von der Mitte an verzweigt, aufrecht oder aufsteigend, kantig, mit zahlreichen kurzen, mehrzelligen Drüsenhaaren. Blätter oval bis lanzettlich, ganzrandig oder entfernt gezähnt, mit mehrzelligen, kurzen Drüsen- haaren, am Rande zerstreut spinnwebig behaart, die untern allmählich in einen kurzen, geflügelten Stiel verschmälert. Köpfe ziemlich lang gestielt, im Durchmesser 2 - 5 cm (mit den Zungenblüten!), zur Fruchtzeit aufrecht. Hülle weitglockig, 1-1,5 cm lang. Hüllblätter lang zugespitzt, zerstreut drüsig behaart, am Rande bewimpert, weißhäutig berandet. Kronen dunkel- bis orangegelb, die zungenförmigen 15-20 mm lang. - Blüte: Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 32: Material aus Kultur (Weddle 1941, Janaki Ammal 1962, Meusel und Ohle 1966), aus Indien (Mehra et al. 1965, Gupta 1969); Negodi 1936b) zählte 2n = 36.

Standort. Kollin und montan. Lockere, nährstoffreiche Böden. Schuttplätze.

Verbreitung. Ursprünglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze. Als Gartenpflanze heute weit verbreitet und gelegentlich verwildert.

Bemerkungen. Nach Janaki Ammal (1962) ist C. officinalis möglicherweise aus der Kreuzung C. arvensis (2n = 36) × C. suffruticosa (2n = 28) entstanden. C., suffruticosa Vahl ist eine westmediterrane Art. Meusel und Ohle (1966) zählten aber an C. arvensis 2n = 44 und an C. suffruticosa 2n = 18.