Saussurea depressa Gren. et Godr.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 433

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/AACFED57-97D9-2C63-B6C7-67F973C0C924

treatment provided by

Donat

scientific name

Saussurea depressa Gren. et Godr.
status

 

Saussurea depressa Gren. et Godr.

Niedere Alpenscharte

Unterscheidet sich von S. discolor (Nr. 1) durch folgende Merkmale: 2 - 10 cm hoch; Stengel dick 3 - 5 mm im Durchmesser; untere Blätter unterseits ziemlich dicht graufilzig behaart, mit einzelnen, glänzenden, mehrzelligen Haaren, breit lanzettlich, ganzrandig oder mit wenigen kleinen Zähnen, allmählich in den Stiel verschmälert oder gestutzt, mit meist geflügeltem Stiel, die obern Blätter nur wenig kleiner, oft die Blütenköpfe umhüllend; Kronen violett; Pappus 10-12 mm lang. - Blüte: Später Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 52: Material vom Col de la Cayolle und vom Lautaret (Favarger 1965).

Standort. Alpin. Kalkreiches Gestein. Felsspalten und Felsschutt.

Verbreitung. Westalpen-Pflanze: Seealpen bis Wallis. - Im Gebiet: Savoyen (Mont Mery), Waadtländer und Walliser Alpen (Dent de Morcles, Alpes de Bex, Diablerets, Wildhorngebiet, Dent du Midi, Zermatt, Großer Sankt Bernhard?). Angaben aus dem östlichen Teil des Gebiets beziehen sich wahrscheinlich alle auf Zwergformen von S. alpina (Nr. 3).