Cirsium spinosissimum (L.) Scop.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 422

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/AAF2A11D-30A0-B57B-B8AB-FF3D7D06C922

treatment provided by

Donat

scientific name

Cirsium spinosissimum (L.) Scop.
status

 

Cirsium spinosissimum (L.) Scop.

Stachlige Kratzdistel

Ausdauernd, mit dickem, knotigem Rhizom; 20-50 cm hoch. Stengel aufrecht, meist einfach, unten meist kahl, oben mit zahlreichen mehrzelligen Haaren, ohne Stacheln und herablaufende Blattränder, auf der ganzen Länge beblättert. Blätter steif, stechend, grün, besonders die obern mit mehrzelligen Haaren, bis über die Mitte buchtig fiederteilig, mit 3-5teiligen, steif stachelig gezähnten Abschnitten, die obern Blätter den Stengel herzförmig umfassend. Köpfe aufrecht, zu mehreren kopfig gehäuft, von zahlreichen, bleichgrünen, steifen, stechenden, im Umriß lanzettlichen, fiederteiligen Blättern umhüllt. Hülle 2-2,5 cm lang, bräunlich. Hüllblätter nicht klebrig, mit strichförmiger Harzdrüse, die äußern mit langem, kräftigem, anliegendem, stechendem Stachel. Kronen 1,5-2 cm lang, hellgelb. Früchte 4 mm lang, gelblichbraun. Pappus etwa 1,5 cm lang. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 34: Material aus dem Berner Oberland (Larsen 1954a).

Standort. Subalpin und alpin. Frische, stickstoffreiche, steinige Böden. Weiden, Gebüsche, Lägerstellen, Gesteinsschutt.

Verbreitung. Alpen-Pflanze: Von den Seealpen bis Niederösterreich. Verwandte Arten in den Pyrenäen ( C. glabrum DC. ) und im Apennin ( C. Bertolonii Sprengel ). - Im Gebiet: Alpen, verbreitet und ziemlich häufig.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Asterales

Family

Asteraceae

Genus

Cirsium