Filago arvensis L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 474

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/AB028AE5-8CC3-D6E1-3B50-AA816281FC52

treatment provided by

Donat

scientific name

Filago arvensis L.
status

 

Filago arvensis L.

( Oglifa arvensis [L.] Cass.)

Acker-Fadenkraut

10-35 cm hoch. Stengel aufrecht, im obern Teil verzweigt. Blätter lanzettlich, meist 1 - 2 cm lang und 0,2 - 0,3 cm breit, höchstens 10mal so lang wie breit. Blütenköpfe 4-5 mm lang, zu 2-7 knäuelig gehäuft, von den nächst unter ihnen stehenden Stengelblättern nicht oder nur wenig überragt. Hüllblätter meist 15 - 20, stumpf oder kurz zugespitzt, zur Fruchtzeit sternförmig ausgebreitet, die äußern dicht weißfilzig behaart, die innern zerstreut filzig behaart, mit trockenhäutigem, weißem oder bräunlichem Rand; mittlere Hüllblätter je 1 Frucht einschließend. Boden des Blütenkopfes flach. Früchte 0,8-0,9 mm lang. Pappus (bei innern Früchten) 2,5-3 mm lang. - Blüte: Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 28: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937b).

Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Trockene, nährstoffreiche, kalkarme, sandige und steinige Böden in warmen Lagen. Brachfelder, Wegränder, Bahndämme, Getreidefelder, Trockenrasen. Filagini-Vulpietum Oberdörfer 1938.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwärts vereinzelt bis Nordfrankreich, Südskandinavien; ostwärts bis Altai; südwärts bis Afghanistan, Kleinasien, Sizilien, Marokko. - Im Gebiet: Oberrheinische Tiefebene, Bodenseegebiet, Jurasüdfuß, Genferseegebiet, Französischer Jura, zentral- und südalpine Täler; ziemlich selten geworden, unbeständig; selten adventiv.

Kingdom

Plantae

Phylum

Tracheophyta

Class

Magnoliopsida

Order

Asterales

Family

Asteraceae

Genus

Filago