Centaurea tenuifolia (Schleicher) Hayek

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 443

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/AD1D68C3-622E-1A1A-FB7F-8645F8B98B77

treatment provided by

Donat

scientific name

Centaurea tenuifolia (Schleicher) Hayek
status

 

Centaurea tenuifolia (Schleicher) Hayek

Zartblättrige Flockenblume

20-120 cm hoch. Stengel meist mehrköpfig. Blattabschnitte schmal lanzettlich, mit verdickten Rändern. Hülle 1,6-2,0 cm lang und 1,3-1,6 cm dick. Anhängsel der Hüllblätter 1 - 5 mm lang, den grünen Teil der Hüllblätter nicht verdeckend (der Kopf deshalb grün und schwarz gescheckt), jederseits mit 5 - 15, nur selten verzweigten, 1 - 2 mm langen Fransen und mit 0,2-0,5 mm breitem, herablaufendem Rand; ungeteiltes Mittelstück (von der Spitze des grünen Teils bis zur Basis der Endfranse) 1 - 2 ½ mal so lang wie breit. Früchte 3,5-5 mm lang. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 20: Material aus Jugoslawien, zusätzlich 0-9 B-Chromosomen ( Fröst 1958), aus Frankreich, zusätzlich 0-6 B-Chromosomen (Gardou 1969).

Standort. Kollin, montan und subalpin. Trockene, steinige Böden in warmen Lagen. Trockenwiesen, Felsensteppen.

Verbreitung. Mi!tel- und südeuropäische Gebirgspflanze ( östlich): Alpen, Jura, Gebirge der Balkanhalbinsel. - Im Gebiet: Jura mit Vorgelände, Hochrheingebiet, Hegau, zentral- und südalpine Täler; nicht häufig.

Bemerkungen. Pflanzen unter dem Namen C. badensis Tratt., C. Fritschii Hayek und C. grinensis Reuter werden hier in C. tenuifolia eingeschlossen.