Artemisia annua L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 580

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/AE46000A-91A1-3404-6809-72404BD928BD

treatment provided by

Donat

scientific name

Artemisia annua L.
status

 

Artemisia annua L.

Einjähriger Beifuß

1 jährig, mit dünner Pfahlwurzel; 25-150 cm hoch; aromatisch riechend. Stengel kahl, aufrecht. Blätter kahl oder unterseits zerstreut und kurz filzig behaart, regelmäßig kammförmig, 3 - 4fach fiederteilig (die obersten einfacher), die untern Blätter gestielt, bis 20 cm lang, am Grunde mit geteilten, schmalen Zipfeln; Blattzipfel spitz, ca. 0,5 mm breit. Köpfe im Durchmesser 2-4 mm, kurz gestielt (Stiel ± kahl), nickend, allseitswendig, in dichter Rispe. Hüllblätter mit weißem, durchscheinendem, trockenhäutigem Rand, kahl. Boden des Blütenkopfes kahl. Blüten gelb, die innern ⚥, die äußern ♀. Kronen kahl. - Blüte: Später Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus botanischen Gärten (Weinedel 1928; Suzuka 1950a), aus Ungarn ( Pólya 1950), aus Japan (Arano 1968).

Standort. Kollin. Stickstoffreiche, lockere Böden in wärmeren Lagen. Schuttplätze, Äcker, Bahnareale. Sisymbrion Tx., Lohm. et Prsg. 1950 .

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Westwärts bis zur obern Donau und zur Weichsel; ostwärts bis Japan und Korea; oft verschleppt. - Im Gebiet gelegentlich eingeschleppt (so im südlichen Tessin und in den Bergamasker Alpen im Val Camonica) oder adventiv.