Eupatorium L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 464

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/B04A1254-45E5-6EDB-54AF-F3F7BD7CAC7F

treatment provided by

Donat

scientific name

Eupatorium L.
status

 

Eupatorium L.

Wasserdost

Ausdauernde Kräuter (bei weiter Fassung der Gattung auch 1 jährige Kräuter, Sträucher und Bäume). Alle Blätter gegenständig. Blütenköpfe wenigblütig (neist nicht mehr als 8 Blüten), in einer doldenartigen Rispe. Hülle zylindrisch, mit dachziegelartig übereinander liegenden Hüllblättern. Boden des Blütenkopfes flach, ohne Spreublätter und ohne Haare. Alle Blüten röhrenförmig, ⚥ Staubbeutel unten abgerundet. Früchte 5 kantig. Pappus aus 1 Reihe rauher, gleich langer Borsten bestehend, weiß.

Die Gattung Eupatorium umfaßt mindestens 500 Arten und ist hauptsächlich im tropischen Amerika verbreitet. Nach der engeren Fassung von King und Robinson (1970) verbleiben nur noch 37 Arten aus Eurasien und dem östlichen Nordamerika in der Gattung. Chromosomengrundzahlen: n = 10 und 17. Polyploidie ist in der Gattung verbreitet; bei einzelnen triploiden Arten wurde Apomixis festgestellt oder vermutet (Grant 1953).