Rubus glandulosus Bell.
publication ID |
https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292251 |
persistent identifier |
https://treatment.plazi.org/id/BAF985EC-D436-80E4-3B06-34581D47255F |
treatment provided by |
Donat |
scientific name |
Rubus glandulosus Bell. |
status |
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Artengruppe des Rubus glandulosus Bell.
Drüsige Brombeere
Sträucher, deren Blätter erst Januar bis April abfallen. Stieldrüsen und oft auch die Stacheln an der ganzen Pflanze meist dunkelrot (Ausnahmen in den Diagnosen angegeben). Schößling flachbogig, niederliegend oder kriechend, selten kletternd, stumpfkantig (mit konvexen Seiten) bis rund (nur bei R. Kaltenbachii und R. leptadenes kantig und gefurcht), mit Haaren, Drüsen und Drüsenborsten wie bei der Artengruppe des R. Koehleri (Nr. 11); Stacheln ungleich lang, alle Übergänge zwischen den längsten und kürzesten Stacheln am gleichen Schößling vorhanden (wie bei der Artengruppe des R. Koehleri, Nr. 11); Stacheln nadelförmig oder erst am Grunde verbreitert und flach, weiter oben stets nadelförmig, oft mit haarförmiger, biegsamer Spitze (Gegensatz zur Artengruppe des R. Koehleri ), gerade, seltener gebogen, nie sichelförmig gekrümmt, senkrecht oder schief abstehend. Blätter meist 3-, seltener 5 zählig, locker behaart bis kahl, beiderseits grün, oft 1fach gezähnt; Blattstiel und Stiele der Teilblätter meist mit schwachen und wenigen Stacheln. Blütenstand wie in der Artengruppe des R. Koehleri (Nr. 11). Kelchblätter nach der Blüte meist aufgerichtet, selten zurückgebogen, an der Spitze mit fadenförmigem oder lanzettlichem Anhängsel. Kronblätter oval, weiß, selten blaßrosa, bei R. purpuratus purpurrot. Staubblätter die Griffel überragend oder kürzer. Fruchtknoten zerstreut behaart oder kahl.
Welche Art unter dem Namen R. glandulosus zu verstehen ist, ist nicht klar; wahrscheinlich wurde dieser Name für verschiedene Arten verwendet. Der Begriff der " Glandulosi " ist allgemein eingeführt und wird daher nicht geändert. Die Artengruppe des R. glandulosus ist die vielgestaltigste unter unsern Rubus arten. Bastarde und Kleinarten machen die systematische Gliederung schwierig. Alle Arten besiedeln schattige Standorte auf feuchten Böden und sind Spätblüher.
No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.
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