Euodynerus (Pareuodynerus) paiensis, Gusenleitner, 2008

Gusenleitner, J., 2008, Bemerkenswerte Faltenwespen-Funde aus der orientalischen Region Teil 4. Mit einem Anhang über eine Art aus Neu-Kaledonien (Hymenoptera: Vespidae, Eumeninae), Linzer biologische Beiträge 40 (2), pp. 1495-1503 : 1498-1500

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5431520

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/C31387D3-B77F-FFE1-FF4C-B424FEADC46F

treatment provided by

Valdenar

scientific name

Euodynerus (Pareuodynerus) paiensis
status

sp. nov.

Euodynerus (Pareuodynerus) paiensis View in CoL nov.sp.,

H o l o t y p u s:ThailandNW,MaeHonSong, 3 km N Pai, Waldbach , 10.- 11.2.2008 ,, leg. S. Risch, coll. m. P a r a t y p e n: Funddaten wie Holtypus, leg. S. Risch, coll. m ; Funddaten wie Holotypus ;, leg. et coll. S. Risch; Chiang Dao , 8 km W Chiang Dao, Waldbach, 10.- 12.3.2007 ,, leg. et coll. S. Risch.

Diese Art ist ähnlich Euodynerus (Pareuodynerus) nipanicus VON SCHULTHESS 1908 . Sie unterscheidet sich aber durch die Form des Clypeus, welcher im Gegensatz zu dieser Art, beim Weibchen breiter als lang und vollständig gelb (mit Ausnahme des eingedrückten dunklen Saumes über dem Ausschnitt) ist. Die Scheitelgrube ist kleiner als bei Euodynerus nipanicus . Das 1. Tergit ist weitläufiger punktiert. Gelbe Binden vom Clypeus entlang der Innenränder der Augen bis zu den Augenausrandungen sind im Gegensatz zur Vergleichsart, welche keine Färbung in dem Bereich aufweist, vorhanden. Beim

ist das Fühlerendglied wesentlich kürzer und graziler und die Schienen sind nicht gelb, sondern rot gefärbt. Klar durchscheinend sind die Flügel, nur die distale Hälfte der Radialzelle ist verdunkelt.

: Bei schwarzer Grundfarbe sind gelb gefärbt: dreieckige Flecken auf den Mandibeln, der Clypeus, die Unterseite der Fühlerschäfte, breite Βinden vom Clypeus entlang der Augen bis zu den Augenausrandungen, ein Fleck zwischen den Fühlern und ein runder Fleck auf der Stirn (bei der Vergleichsart nur ein Querfleck auf der Stirn), Streifen auf den Schläfen, eine Querbinde vorne auf dem Pronotum, die Tegulae vorne und hinten, die Parategulae, eine breite Querbinde auf dem Hinterschildchen, kleine Flecken am oberen Abschnitt der Mesopleuren, Seitenflecken auf dem Propodeum, Flecken am distalen Ende der Vorderschenkel, Endbinden auf den Tergiten 1 bis 3 und auf dem 2. und 3. Sternit. Rotbraun gefärbt sind das Labrum, die Beine ab Schenkel-Ende und schwach ausgeprägt die Unterseiten der Fühlergeissel.

Der Clypeus ist breiter als lang (3,7: 3,3), sein Ausschnitt ist flach (Breite: Tiefe = 3,0: 0,2) und so breit wie der Abstand der Fühlergruben. Bei der Vergleichsart ist der Clypeus so breit wie lang (4,0: 4,0), sein Ausschnitt ist ebenfalls flach (Breite: Tiefe = 2,5: 0,5) und schmäler als der Abstand der Fühlergruben (2,5: 3,0). Der Clypeus ist viel feiner, flacher und dichter punktiert. Die Punkte fliessen teilweise mikroskopisch der Länge nach zusammen. Im Seitenprofil ist der Clypeus eben, fällt aber gegen die Basis in einem Bogen ein. Der Clypeus ist mit einer dichten, silbrigen Pubeszenz von der Länge eines Ocellendurchmessers bedeckt. In den Augenausrandungen ist nur eine Punktulierung vorhanden. Die Stirn, der Scheitel und die Schläfen sind dicht punktiert, seitlich der Scheitelgrube ist nur eine Punktulierung zu erkennen. Die Scheitelgrube ist so breit wie die hinteren Ocellen voneinander entfernt sind. Viel gröber als auf der Stirn sind das Pronotum, das Mesonotum, das Schildchen und die oberen Abschnitte der Mesopleuren punktiert. Die unteren Abschnitte der Mesopleuren sind gröber punktiert. Auf dem Mesonotum fliessen die Punkte vor dem Schildchen teilweise der Länge nach zusammen. Die Schultern sind stärker abgerundet als bei Euodynerus nipanicus . Das Hinterschildchen ist im Bereich der gelben Binde grob punktiert, im abfallenden Abschnitt punktlos und matt. Das Propodeum ist auf der Horizontalfläche sehr grob punktiert, auf der Konkavität schräg gestreift und die lamellenartige Begrenzung zu den Seitenwänden endet gegenüber der Vergleichsart weiter entfernt zum Hinterschildchen. Die Seitenwände des Propodeums sind oben grob und unten fein mikroskopisch gestreift. Die Tegulae sind glatt und glänzend, Punkte sind nicht zu erkennen. Die Schenkel sind weitläufig, die Schienen dichter punktuliert.

Das 1. Tergit ist weitläufig grob und flach punktiert, die Punktabstände sind meist viel grösser als die Punktdurchmesser. Das 2. Tergit ist gröber, tiefer und dichter als das 1. Tergit punktiert, Die Punktabstände sind kleiner als die Punktdurchmesser. Das distale Ende des 2. Tergites ist kurz nach oben gebogen. Die Tergite 3 bis 6 sind feiner als das 2. Tergit punktiert. Das 2. Sternit ist im Seitenprofil flach konvex gebogen, fällt aber steiler gegen die Basisfurche ein. Gegenüber dem 2. Tergit ist das 2. Sternit in der Stärke ähnlich, aber wesentlich weitläufiger, punktiert, weshalb dieses Sternit stärker glänzt. Von der Basis ausgehend ist eine Längsfurche im 1. Drittel ausgebildet. Die Punktierung der Sternite 3 bis 6 entspricht jener der Tergite 3 bis 6.

Die helle Behaarung auf der Stirn ist etwas länger als der Durchmesser einer Ocelle, auf der Stirn und den Schläfen sowie auf dem Thorax ist sie kürzer. Auf dem Abdomen ist nur eine staubartige Pubeszenz vorhanden und nur die Sternite 3 bis 6 haben längere Haare.

Länge: 11 mm.

: Ebenfalls bei schwarzer Grundfarbe sind gelb gefärbt: die Mandibeln, ausgenommen der schwarzen Zähne, das Labrum, der Clypeus, die Unterseiten der Fühlerschäfte, ein Fleck zwischen den Fühlergruben bis zur Stirn reichend, Binden vom Clypeus entlang der Innenränder der Augen bis zu den Augenausrandungen, Binden auf den Schläfen, eine Binde vorne auf dem Pronotum, kleine Flecken auf den oberen Abschnitten der Mesopleuren, Flecken vorne und hinten auf den Tegulae, die Parategulae, eine breite Binde oben auf dem Hinterschildchen, Seitenflecken auf dem Propodeum, Flecken an den distalen Enden der Schenkel und Schienen, die Metatarsen aussen, Endbinden auf den Tergiten 1 bis 4 und den Sterniten 2 bis 4. Rotbraun gefärbt sind die Schenkel und Schienen soweit nicht gelb gezeichnet. Klar durchscheinend sind die Flügel, nur die distale Hälfte der Radialzelle ist verdunkelt.

Der Clypeus ist etwas schmäler als lang (2,8: 3.0), sein Ausschnitt ist flach (Breite: Tiefe = 2,5: 0,4) und ist breiter als der Abstand der Fühlergruben (2,5: 1,5). Bei der Vergleichsart ist der Clypeus etwas schmäler als lang (3,2: 3,3), sein Ausschnitt ist ebenfalls flach ausgerandet (2,0: 0,7) und so breit wie der Abstand der Fühlergruben.

Das letzte Fühlerglied ist schmal, spitz zulaufend und reicht zurückgeschlagen bis zum Ende des 10. Gliedes.

Das Pronotum hat, von den abgerundeten Schultern ausgehend, eine Kante zwischen der Horizontal- und den seitlichen Vertikalflächen ausgebildet, ein Merkmal, welches bei den Weibchen fehlt. Das distale Ende des 2. Tergites ist gegenüber dem Weibchen viel stärker aufgebogen, so dass eine tiefe Querrinne sichtbar wird.

Die übrigen Merkmale stimmen mit jenen des Weibchens überein.

Länge: 9 mm.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Eumenidae

Genus

Euodynerus

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