Centaurea

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 445-444

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/C9C2BDFD-6373-CC76-9F3D-74ACEFFBA71B

treatment provided by

Donat

scientific name

Centaurea
status

 

Centaurea Scabiosa L.

Skabiosen-Flockenblume

30-120 cm hoch. Stengel meist mehrköpfig. Blattabschnitte oval bis schmal lanzettlich, mit flachen Rändern. Hülle 1,8-2,3 cm lang und 1,4-1,8 cm dick. Anhängsel der Hüllblätter 1 - 5 mm lang, den grünen Teil der Hüllblätter nicht verdeckend (der Kopf deshalb grün und schwarz gescheckt), jederseits mit 5 - 15, nur selten verzweigten, 1 - 4 mm langen Fransen und mit 0,5-2 mm breitem herablaufendem Rand; ungeteiltes Mittelstück (von der Spitze des grünen Teils bis zur Basis der Endfranse) ⅔- 1mal so lang wie breit. Früchte 3,5 - 5 mm lang. - Blüte: Später Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 20: Material aus Rußland (Poddubnaja -Arnoldi 1931, Sokolovskaya und Strelkova 1960, Tonjan 1968), aus England (Roy 1937), aus Norwegen, Dänemark, Deutschland, Polen, Frankreich ( Böcher und Larsen 1955), von vielen Stellen aus Frankreich (Guinochet 1957), aus Schweden, Däne- mark, Jugoslawien, Österreich, England ( Fröst 1948 1956), z. T. mit B-Chromosomen, die vor allem in Gebieten mit kontinentalem Klima auftreten ( Fröst 1958), aus Finnland (Sorsa 1962), aus Nordfrankreich (0-2 B-Chromosomen, Lévéque und Gorenflot 1969), von zahlreichen Orten aus Frankreich, Italien, Österreich, Jugoslawien, Böhmen und Polen (an einem Ort in Frankreich wurden auch einige triploide Pflanzen gezählt) (Gardou 1969). An Material von verschiedenen Orten aus Polen wurde 30-50% abortierter Pollen und in seltenen Fällen anormale oder abortierte Embryosäcke festgestellt, dagegen wurden keine B-Chromosomen wahrgenommen (Czapik 1954).

Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Mäßig trockene, lockere, meist kalkhaltige Böden in wärmeren Lagen. Magere Wiesen, Föhren- und Flaumeichenwälder, Waldränder.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze (?): Nordwärts bis Schottland, Südskandinavien; südwärts bis Katalonien, Abruzzen, Bulgarien, Krim, Kleinasien; ostwärts bis Baikalsee, Persien. - Im Gebiet verbreitet, nicht häufig.

Bemerkungen. Ob die Pflanzen aus Südosteuropa und Asien zu C. Scabiosa s. str. gehören, ist abzuklären.