Chrysanthemum Balsamita L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 568

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/CB1C9E65-F8CC-1DA1-AE40-EF96FD8C0890

treatment provided by

Donat

scientific name

Chrysanthemum Balsamita L.
status

 

Chrysanthemum Balsamita L.

( Tanacetum Balsamita L. )

Balsamkraut, Marienbalsam

Ausdauernd, mit Rhizom und Ausläufern; 60-120 cm hoch; aromatisch riechend (minzenartig). Stengel aufrecht, anliegend behaart (Haare kompaßnadelartig), im obern Teil verzweigt. Blätter lederartig, anliegend behaart, oval, gezähnt ( Zähne nach vorn gerichtet, kaum spitz), die untern Blätter gestielt, ungeteilt, die obern mit verschmälertem Grunde sitzend, gegen den Grund zu oft noch mit 2 lanzettlichen Zipfeln. Köpfe im Durchmesser 6 - 8 mm, in einer unregelmäßigen, doldenartigen Rispe. Hüllblätter schmal lanzettlich, die äußern kürzer als die innern, zerstreut behaart, hell berandet. Zungenförmige Blüten meist nicht vorhanden oder weiß. Früchte 1,5-2 mm lang, undeutlich 5kantig, zerstreut drüsig punktiert, oben mit kurzem, aufrechtem, gezähntem Rand. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 18 und 54: Material aus botanischen Gärten (Shimotamai 1938a, Harling 1951a, Dowrick 1952, Koul 1964).

Standort. Kollin. Schuttplätze, Hecken, in warmen Lagen.

Verbreitung. Südwestasiatische Pflanze: Kleinasien, Nordpersien, Armenien; fast im ganzen Mittelmeergebiet eingebürgert. - Im Gebiet gelegentlich als Heil- und Gewürzpflanze in Gärten angepflanzt und selten verwildert (z. B. im Elsaß).