Antennaria Gaertner

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 481-480

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/CF36325B-5F5B-D439-1867-1B0158A9A208

treatment provided by

Donat

scientific name

Antennaria Gaertner
status

 

Antennaria Gaertner

Katzenpfötchen

Ausdauernd, mit dünnem Rhizom. Stengel und Blätter wie bei Gnaphalium (S. 476), aber der Stengel bis dicht unter die Blütenköpfe un verzweigt. Blütenköpfe am Ende des Stengels meist doldenartig gehäuft, nicht von sternförmig ausgebreiteten, filzigen Blättern umgeben. Hülle halb- kugelig bis zylindrisch. Hüllblätter dachziegelartig angeordnet, die innern trockenhäutig, am Rande durchscheinend oder weiß oder rot, matt, keine Blüten umhüllend, zur Fruchtzeit ± aufrecht. Boden des Blütenkopfes flach, ohne Spreublätter und ohne Haare. Pflanzen 2 häusig: ♂ und ♀ Pflanzen. Blüten bei ♀ Pflanzen alle ♀, fruchtbar; Krone fadenförmig, ± weiß; Blüten bei ♀ Pflanzen scheinbar ⚥, aber nur der Pollen fertil; Krone röhrenförmig, gelblich oder rot. Früchte (nur bei ♀ Pflanzen) zylindrisch bis eiförmig, kahl oder zerstreut und kurz behaart. Staubbeutelhälften unten mit verlängerter Spitze. Pappus bei den ♀ Blüten aus weißen, rauhen, 6-10 mm langen, sehr feinen, unten ringförmig verwachsenen Borsten bestehend, bei den ♂ Blüten (Fruchtknoten entwickelt sich nicht weiter!) aus rötlichen, an der Spitze keulenförmig verdickten, behaarten, unten nicht verwachsenen Borsten bestehend.

Die Gattung Antennaria umfaßt etwa 50 Arten, von denen die meisten in den westlichen nordamerikanischen Gebirgen beheimatet sind. Einzelne Arten sind zirkumpolar, andere sind auch im südlichen Südamerika verbreitet. Teilweise oder vollständige Apomixis ist innerhalb der Gattung häufig (nach Khokholov 1968 bei 15 Arten). Chromosomengrundzahl: n = 7.