Eupithecia catharinae VOJNITS 1969,

Aistleitner, E., 2012, Blütenspanner aus Vorarlberg, Austria occ., dem Fürstentum Liechtenstein und dem angrenzenden Graubünden (Lepidoptera, Geometridae, Eupitheciini) Zum Gedenken an den Vorarlberger Amateur-Entom, Linzer biologische Beiträge 44 (2), pp. 885-926: 897

publication ID

http://doi.org/10.5281/zenodo.4524580

DOI

http://doi.org/10.5281/zenodo.4524824

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/CF6C3C76-F731-B60C-FF10-C689FD9AFD7A

treatment provided by

Felipe

scientific name

Eupithecia catharinae VOJNITS 1969
status

 

xx. Eupithecia catharinae VOJNITS 1969 

V e r b r e i t u n g: unbekannt

Nachweise: n = 2

A, VBG, KW, Riezlern-Schwende, Hörnlepass, 1150m, 20.7.2000, det. Reser GP 31260/2010 ♀

WG, Frastanz, Ried, 463m, 17.8.1999, det. Reser GP 19129 ♀

Anmerkung: Neu für Vorarlberg und Österreich. Auf Grund unterschiedlicher Interpretation des Taxons bisher von den Autoren nicht für Vorarlberg bzw. Österreich gemeldet.

Dazu RESER (in litt. 2010):

" E. catharinae VOJNITS 1969  , ist meiner Meinung nach doch eine eigene Art. Besonders die Weibchen sind nach den Genitalien gut zu unterscheiden. Auch Flugzeit und Ökolo- gie sind ein wenig unterschiedlich (catharinae fängt etwas später an zu fliegen als absinthiata, ist mehr wärmebedürftig und fliegt auch etwas länger in den September hinein). Im Aussehen ist absinthiata mehr bräunlich, catharinae dagegen eher "eisengrau". Im Allgemeinen ist die Art von den meisten Lepidopterologen aber praktisch nicht bekannt. Ich habe catharinae aus der Schweiz schon mehrmals gemeldet, sowohl südlich als auch nördlich der Alpen kommt sie vor. Nördlich der Alpen ist sie aber eher nur in wärmeren und trockeneren Lebensräumen, örtlich jedoch (Jura) auch sogar bis über 1000 m. In KARSHOLT & RAZOWSKI (1996) ist die Art aus Ungarn, der Schweiz und der Slowakei angegeben. Sie ist aber auch aus Italien und Frankreich schon gemeldet worden. Sie kommt sicher auch in mehreren weiteren Ländern vor, darunter kann Österreich sogar als selbstverständlich bezeichnet werden. Vorausgesetzt, dass es sich tatsächlich um eine eigene Art handelt (was aber noch weitere Beweise braucht?), wird die Art aus Österreich vielleicht hier zum ersten Mal mit Sicherheit gemeldet. Jedenfalls ist sie mindestens in HABELER H. (1983) aus der Steiermark, allerdings mit einem Fragezeichen versehen, doch schon erwähnt worden."