Chrysanthemum cinerariifolium (Treviranus) Visiani

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 565

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/CFCB7B87-51A2-909C-4C94-3F3824275C1B

treatment provided by

Donat

scientific name

Chrysanthemum cinerariifolium (Treviranus) Visiani
status

 

Chrysanthemum cinerariifolium (Treviranus) Visiani

( Pyrethrum cinerariifolium Trev. )

Insektenpulverkraut, Zinerarien-Margerite

Ausdauernd, mit dünnem Rhizom; 30-60 cm hoch; aromatisch riechend. Stengel aufrecht, anliegend dünnfilzig behaart, einfach, selten verzweigt. Blätter am Grunde gehäuft, drüsig punktiert, besonders unterseits dünnfilzig behaart, die untern Blätter gestielt, 2 - 3fach fiederteilig; Fiedern letzter Ordnung schmal lanzettlich. Köpfe im Durchmesser 2-3,5 cm, einzeln. Hüllblätter lanzettlich, die äußern kürzer als die innern, anliegend behaart, hell berandet. Zungenförmige Blüten weiß, 1-1,5 cm lang. Früchte ca. 3 mm lang (ohne Rand), undeutlich 5kantig, zerstreut drüsig punktiert, oben mit ca. 1 mm langem, aufrechtem, gezähntem Rand. - Blüte: Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus botanischen Gärten (Dowrick 1952, Kawatani, Ohno und Kinishita 1956, Corsi 1962, Koul 1964b; weitere Autoren bei Löve und Löve 1961). 2n = 18, 27, 36 (24, 29, 31, 34): Material aus botanischen Gärten (Tominaga 1959).

Standort. Kollin und montan. Trockene, kalkreiche, steinige Böden in warmen Lagen. Felsensteppen, Schuttplätze.

Verbreitung. Südosteuropäische Pflanze: Balkanhalbinsel; sonst gelegentlich angebaut und verwildert. - Im Gebiet als Insektenvertilgungsmittel angebaut (z. B. im Wallis und in der Waadt), selten verwildert.