Achillea L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 562

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/D20D84AE-628B-8D2A-FC2D-88ECA8DDA210

treatment provided by

Donat

scientific name

Achillea L.
status

 

Achillea L.

Schafgarbe

Unter Mitarbeit von Prof. Dr. F. Ehrendorfer, Wien

Meist ausdauernd. Stengel meist nur im obern Teil verzweigt. Blätter ungeteilt und gezähnt oder 1-3fach fiederteilig; Fiedern und Zähne stachlig zugespitzt. Köpfe 0,5 - 1,8 cm im Durchmesser, zahlreich und in schirmförmigen, doldenartigen Trauben oder Rispen (bei A. oxyloba Nr. 11 2-2,8 cm im Durchmesser und einzeln). Hülle halbkugelig bis fast zylindrisch. Hüllblätter dachziegelartig angeordnet, lanzettlich, stumpf, mit trockenhäutigem Rand. Boden des Blütenkopfes flach bis kegelförmig, mit trockenhäutigen, stumpfen Spreublättern, die nur wenig schmäler als die Hüllblätter sind. Kronen der randständigen Blüten zungenförmig, ♀, weiß, rosa, purpurn oder gelb, nach dem Blühen nur wenig nach unten gebogen; Kronen der innern Blüten röhrenförmig, gelblichweiß, seltener gelb, ⚥ ohne Sporn. Staubbeutel am Grunde stumpf. Früchte eiförmig, jedoch abgeflacht, nicht gerippt, oben ohne gezähnten Rand und ohne Pappusborsten.

Die Gattung Achillea umfaßt etwa 120 Arten und ist auf der ganzen nördlichen Halbkugel verbreitet (Zentrum im ostmediterran-vorderasiatischen Raum). Chromosomengrundzahl n = 9.