Matricaria Chamomilla L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 576

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/D30A6553-FF04-11C2-4973-BE56A21B7968

treatment provided by

Donat

scientific name

Matricaria Chamomilla L.
status

 

Matricaria Chamomilla L.

Echte Kamille

15-45 cm hoch, aromatisch riechend. Stengel aufrecht, kahl, verzweigt. Blätter kahl, 2-3fach fiederteilig. Köpfe im Durchmesser 1,5 - 2,5 cm. Hüllblätter kahl. Zungenförmige Blüten weiß, 0,5 - 1 cm lang. Früchte 1-1,5 mm lang, kahl, oft drüsig, oben gestutzt, mit kurzem, gezähntem Rand oder seltener mit gut ausgebildeten, trockenhäutigen Pappusschuppen. - Blüte: Später Frühling, Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material von verschiedenen Stellen aus Europa und botanischen Gärten (Lundegardh 1909, Löve und Löve 1948, Harling 1951a, Sorsa 1962, Koul 1964, Gadella und Kliphuis 1966, weitere Autoren zusammengestellt von Löve und Löve 1961).

Standort. Kollin, montan und subalpin. Mäßig feuchte, nährstoffreiche, meist kalkarme, lehmige Böden in wärmeren Lagen. Äcker, Felder, Mauern, Rebberge, Schuttplätze. Alchemillo-Matricarietum Tx. 1937.

Verbreitung. Ursprünglich wahrscheinlich ostmediterrane Pflanze; heute fast über die ganze Erde verschleppt. - Im Gebiet verbreitet, ziemlich häufig; oft als Teepflanze kultiviert und verwildert.