Suctobelbella subtrigona,

Moritz, M., 1971, Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas III. Suctobelbella alloenasuta n. sp. und Suctobelbella messneri n. sp. sowie die bisher aus der DDR bekannten Arten der nasalis-subtrigona-Gruppe (Suctobelbidae), Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin 47, pp. 85-98: 89

publication ID

ORI10861

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/D472E257-8A57-1E9E-5E58-5306CE5DA2D3

treatment provided by

Thomas

scientific name

Suctobelbella subtrigona
status

 

Suctobelbella subtrigona  (Oudemans, 1916) (Abb. 2, 3 d—f)

Xenillus subtrigonus  Oudemans, 1916 - Arch. Naturg., 82 (A), 6, Seite 34, Abb. 65 und 66.

Suctobelba intermedia Willmann  , 1939 - Beitr. Biol. Glatz. Schneeb., Heft 5, Seite 449, Abb. 117.

S. intermedia  : Forsslund, 1941: Zool. Bidr. Uppsala, 20, Seite 394, Abb. 10.

S. intermedia  : Strenzke, 1951: Zool. Anz., 147, Seite 161, Abb. 18.

Diagnose: Rostrum nasenartig vorgezogen. Apikallobus spitz. Neben dem 1. und 2. Rostralzahn ( Hauptzähne) 1 bis 3 kleinere Nebenzähne. 1. und 2. Incisur von fast gleicher Tiefe. Der Apikallobus granuliert, die Rostralzähne glatt. Sensillus mit sehr breiter, außen gleichmäßig gewölbter Spindel. Ihre Außenseite fein beborstet.

Beschreibung: Diese Art ist im Durchschnitt größer als Suctobelbella alloenasuta  n. sp. Folgende Körpermaße konnten für Populationen aus der Umgebung Greifswalds   GoogleMaps ermittelt werden:  Länge: im Mittel 272 µm (255-289 µm); Breite: im Mittel 149 µm (137-159 µm). Schwedische Exemplare scheinen nach Forsslund (1941) noch etwas größer zu sein: Länge: 271-311 µm; Breite: 150-171 µm. 8 Exemplare einer Population aus Ungarn (Moritz leg. 1964: Csevharaszt, 45 km suedlich Budapest   GoogleMaps, Buschwaldstufe der natürlichen Pußtaformationen) zeigen folgende Körpermaße:  Länge: im Mittel 273 ( µm (270-284 µm); Breite: im Mittel 151 µm (142-150 µm).

Die Profillinie des rostralen Prodorsum ist bis zum Rostralrand gleichmäßig konvex gekrümmt (Abb. 3 d—e). Apikallobus und Rostralzähne siehe Abb. 3 d—e. Die Lamellarknospe ist im Umriß dreieckig. Die interbothridialen Kämme besitzen medial und rostral je einen schmalen Vorsprung und wirken dadurch eckig. Granulierung des Prodorsum ähnlich wie bei der vorhergehenden Art. Abgesehen vom Rostrallobus sind aber alle anderen Rostralzähne völlig glatt.

Die medialen Notogasterzähne sind nur halb so groß wie die lateralen Zähne.