Chrysanthemum segetum L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 575

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/DA84D9FC-A752-EA34-92EC-F7077E16E05A

treatment provided by

Donat

scientific name

Chrysanthemum segetum L.
status

 

Chrysanthemum segetum L.

Saat-Margerite

1 jährig, mit dünner Wurzel; 20-60 cm hoch. Stengel aufrecht, kahl, einfach oder verzweigt. Blätter kahl, blaugrün, im Umriß oval bis lanzettlich, unregelmäßig und jederseits kaum bis auf die Mitte der Blatthälfte fiederteilig oder grob gezähnt, die untern Blätter gestielt, die obern mit verbreitertem und teilweise den Stengel umfassendem Grunde sitzend. Köpfe einzeln, am Ende der Zweige, im Durchmesser 2-5 cm. Hüllblätter kahl, hell berandet. Zungenförmige Blüten goldgelb, 1-2 cm lang. Früchte 2-2,5 mm lang, meist 10rippig (die äußern seitlich geflügelt), ohne gezähnten Rand. - Blüte: Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus botanischen Gärten (Negodi 1937b, Harling 1951a, Dowrick 1952), aus Holland (Gadella und Kliphuis 1968); weitere Autoren bei Tischler (1950). Dowrick zählte auch 2n = 36.

Standort. Kollin. Lockere, nährstoffreiche, kalkarme, tonige oder lehmige Böden in warmen Lagen. Getreidefelder, Äcker, Schuttplätze, Bahnareale. Spergulo-Chrysanthemetum segeti (Br.-Bl. et De L. 1936) Tx. 1937.

Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Ganzes Mittelmeergebiet ( nordwärts vereinzelt und wohl nur verschleppt bis Südskandinavien); in Amerika und Südafrika eingeschleppt. - Im Gebiet kaum einheimisch, doch oft eingeschleppt, besonders in der Oberrheinischen Tiefebene, in der Gegend von Belfort, im Wallis und im Tessin; durch Saatgutreinigung heute selten geworden.