Solidago L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 532

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/DFA47381-E91F-82E9-63B0-2AAC28078C98

treatment provided by

Donat

scientific name

Solidago L.
status

 

Solidago L.

Goldrute

Ausdauernd, mit langem Rhizom. Stengel aufrecht, im Innern mit Mark, besonders unten oft rotviolett überlaufen, nur im obern Teil verzweigt. Blätter wechselständig, ungeteilt, mit verschmälertem Grunde ± sitzend. Blütenköpfe klein, zahlreich, in Rispen, mit bis 20 kleinen, zungenförmigen, meist abstehenden, ♀, gelben Randblüten, die oft nicht oder nur wenig länger sind als die innern, ⚥ gelben Röhrenblüten. Hülle schmal glockenförmig, bei blühenden Köpfen im Durchmesser nicht über 5 mm ,, mit zahlreichen, dachziegelartig angeordneten Hüllblättern. Boden des Blütenkopfes ohne Spreublätter, fast kahl oder (bei S. graminifolia ) kurz behaart. Staubbeutelhälften unten abgerundet. Früchte zylindrisch. Pappus aus 1-2 Reihen rauher Borsten bestehend, weiß.

Die Gattung Solidago umfaßt über 100 mehrheitlich nordamerikanische Arten; die Arten sind meist vielgestaltig, schwierig zu unterscheiden und bastardieren oft. Chromosomengrundzahl: n = 9. Polyploidie ist selten. In Eurasien ist nur die Artengruppe der S. Virga-aurea einheimisch, alle andern Arten wurden eingeschleppt.